• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

Leer und Wesermarsch an Projekt interessiert: Hausärzte impfen ab kommender Woche testweise

24.02.2021

Hannover Im Rahmen eines Pilotprojekts werden von kommender Woche an Hausärzte in Niedersachsen knapp zwei Wochen lang Patienten in ihren Praxen impfen. Das Land und die Kassenärztliche Vereinigung (KVN) seien sich über die Konditionen des Modells einig geworden, teilte die Vizechefin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover mit.

Beteiligt seien Arztpraxen in Uelzen, Lüneburg, Osnabrück und der Region Hannover, erklärte sie. Interesse gebe es auch von niedergelassenen Ärzten in Leer und aus der Wesermarsch.

Einladung über Liste

Geimpft werden sollen Menschen ab 80 Jahren, die nicht so mobil sind und das Impfzentrum in größerer Entfernung nur schlecht aufsuchen könnten. Die Einladung zur Impfung erfolge über die Warteliste des Landes. Das war eine der Bedingungen der Hausärzte, bestätigte KVN-Sprecher Detlef Haffke. Die Mediziner wollten unnötige Debatten in ihren Praxen über die Impfreihefolge vermeiden. Die Zahl der zu impfenden Personen bestimmt jede Praxis selbst, erklärte Schröder. Mit dem Projekt solle das Zusammenspiel von Impfzentren, Ärzten und Apotheken geübt werden.

Impfteams in Schulen?

Derweil begrüßte das Land die Änderung der Impfverordnung, wonach Kita-Erzieher und die Lehrer von Grund- und Förderschulen früher geimpft werden können. Ob die Impfwilligen sich selbst einen Termin besorgen müssen oder nicht, werde derzeit noch mit den Kommunen abgestimmt, erläuterte Schröder. Auch der Starttermin der Impfungen sei noch unklar. Man wolle die Beschäftigten „so schnell wie möglich“ durchimpfen.

Denkbar sei, dass mobile Impfteams direkt an die Schulen kommen. Berücksichtigt werden müsse, dass es bei dem dabei verwendeten Impfstoff von Astrazeneca stärkere Nebenwirkungen geben könne, die kurzfristig zum Ausfall einiger Mitarbeiter führen könnte. Die Landesregierung will sich beim Bund-Länder-Gipfel dafür einsetzen, dass auch Lehrer an weiterführenden Schulen früher geimpft werden können.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
Rufen Sie mich an:
0511 161 23 15
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.