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NWZonline.de Nachrichten Politik

Nicht nur eitel Sonnenschein im Land

07.12.2019

Hannover Neben Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum ist das Einkommen 2018 gestiegen und die Armutsgefährdungsquote gesunken, wie aus dem am Freitag vorgestellten Niedersachsen-Monitor des Landesamtes für Statistik hervorgeht. Zugleich steigt der Anteil älterer Menschen und die Zahl der Pflegebedürftigen weiter an und jeder fünfte junge Mensch in Niedersachsen ist von Armut bedroht.

Wirtschaft

Die Wirtschaft in Niedersachsen wuchs 2018 gemessen am Bruttoinlandsprodukt um 1,1 Prozent und damit schwächer als im Bundestrend, der bei 1,4 Prozent lag. Im ersten Halbjahr 2019 legte das Bruttoinlandsprodukt wie auch bundesweit um 0,4 Prozent zu. Die Beschäftigtenzahl stieg 2018 um 2,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,3 Prozent und bis zur Jahresmitte 2019 auf 4,9 Prozent.

Armutsgefährdung

Die Armutsgefährdungsquote lag 2018 bei 15,0 Prozent und damit 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Das war die niedrigste Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen seit 2011. 2018 galten rund 1,17 Millionen Menschen als armutsgefährdet. Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger ging 2018 erstmals seit 2014 wieder zurück, und zwar um 4,5 Prozent auf rund 580 400 Personen.

Verdienste

Die Bruttojahresverdienste der Beschäftigten nahmen 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent zu und bleiben damit aber unter dem Bundesdurchschnitt.

Bevölkerung

Dank der Zuwanderung ist die Bevölkerungszahl 2018 zum siebten Mal in Folge gestiegen und nähert sich der Acht-Millionen-Grenze. Die Überalterung hält aber an, weil trotz des Zuzugs weiterhin weniger Kinder geboren werden als Menschen sterben. Erwartet wird deshalb, dass der Bevölkerungszuwachs nicht von Dauer ist.

Unter dem Strich stieg die Bevölkerungszahl 2018 um fast 20 000 Menschen auf rund 7,98 Millionen Einwohner an. Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung war 65 Jahre und älter. Der Anteil der unter 18-Jährigen betrug 16,6 Prozent. 2018 betrug das Durchschnittsalter der Niedersachsen 44,6 Jahre. Vor 50 Jahren war es noch 36 Jahre.

Kinderbetreuung

Obwohl Niedersachsen bei der Kinderbetreuung aufholt, bleibt es 2108 noch weit unter dem westdeutschen Durchschnitt. Bei den Unter-3-Jährigen wurden 30,9 Prozent betreut, bei den 3- bis 6-Jährigen waren dies 31,9 Prozent.

Bildung

Die Zahl der Schulabbrecher ohne Hauptschulabschluss stieg für 2017 um 0,7 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. Die Quote der Studienanfänger betrug 2017 praktisch unverändert 40,7 Prozent und lag damit deutlich unter der bundesweiten Quote von 57,0 Prozent.

Gleichstellung

Der Frauenanteil bei Minijobbern sank 2018 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 62,5 Prozent. Bei den Teilzeitbeschäftigten ging der Frauenanteil um 1,0 Prozentpunkte auf 79,0 Prozent zurück.

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