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NWZonline.de Nachrichten Politik

Schub für die Wasserstoff-Forschung

19.09.2019

Hannover /Oldenburg Während die Wasserstoff-Forscher in Gesamtdeutschland durchaus in Konkurrenz zueinander stehen, rücken die Wasserstoff-Experten aus Niedersachsen enger zusammen, um ihr Wissen und ihre Kräfte zu bündeln: Unter dem Dach des Energieforschungszentrums Niedersachsen (EFZN) entsteht eine „Wissenschaftsallianz Wasserstofftechnologie“.

Das hat Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (Berne/Kreis Wesermarsch) am Mittwoch in Hannover verkündet. Beteiligt sind die Universitäten Oldenburg, Braunschweig, Clausthal und Hannover, darüber hinaus die Jade Hochschule, das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme Oldenburg, das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut Goslar, das Institut für Solarenergieforschung Hameln sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt.

„Niedersachsen ist ein herausragender Standort für die weitere Erforschung von Wasserstofftechnologien. Unser Land verfügt nicht nur über immense Ressourcen zur Produktion aus erneuerbaren Energien, sondern auch über hohe wissenschaftliche Kompetenz, was die Erzeugung, Speicherung, Qualitätssicherung den Transport und die Nutzung angeht“, betonte Prof. Dr. Carsten Agert, Physiker der Uni Oldenburg und Vorstandssprecher des EFZN, und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Energieversorger EWE.

Prof. Dr.-Ing. Richard Hanke-Rauschenbach von der Uni Hannover, der die Wasserstoffforschung am EFZN begleitet und mit allen niedersächsischen Wasserstoffforschern in engem Austausch steht, zollte den Oldenburger Forschern ebenfalls Respekt und lobte: „Die Oldenburger rennen deshalb nicht mit gespannten Hosenträgern durch die Gegend und kapseln sich ab, sondern sie sind unsere Freunde, mit denen wir im engen Austausch stehen.“

Um die neue Allianz zu unterstützen, wird das Wissenschaftsministerium noch in diesem Jahr eine Förderausschreibung auf den Weg bringen, kündigte der CDU-Politiker Thümler an. Geplant sei ein Ideenwettbewerb, für den insgesamt 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden sollen.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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