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NWZonline.de Nachrichten Politik

Luft in Niedersachsen wird wieder besser

21.02.2018

Hannover /Oldenburg Welch’ gute Nachricht angesichts drohender Diesel-Fahrverbote: Die Luft in Niedersachsens Städten wird immer besser. Nächstes Jahr wird es wohl nur noch in Oldenburg, Hannover und Osnabrück an einzelnen Straßenabschnitten zu Überschreitungen der Stickstoffdioxid-Grenzwerte (NO2) kommen. „In den übrigen Städten werden die Grenzwerte eingehalten“, lautet das Fazit der „Luftqualitätsüberwachung 2017“ im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Software-Updates und Flottenerneuerungen bereits in kurzer Zeit zu einer besseren Luftqualität beitragen“, betont Umweltminister Olaf Lies (SPD). Aktuell liegen noch die NO2-Werte in Braunschweig, Göttingen, Hameln, Hannover, Hildesheim, Wolfsburg, Oldenburg und Osnabrück über dem Richtwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Lies fordert deshalb, bei der Nachrüstung von Fahrzeugen, beim Bau umweltschonender Autos, dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und intelligenter Verkehrslenkung „zu klotzen und nicht zu kleckern“.

„Was wir nicht brauchen, sind Fahrverbote in unseren Städten“, ergänzt der Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek, gegenüber der NWZ: „Dieselfahrer können nicht einfach ausgesperrt werden.“ Der Städtebund nimmt stattdessen die Automobilindustrie in die Pflicht, „schadstoffärmere Fahrzeuge auf die Straße zu bringen“. Dazu gehöre Elektromobilität und ein attraktiver ÖPNV.

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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