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NWZonline.de Nachrichten Politik

Koalitionen in Niedersachsen ab 1986

05.10.2017

Hannover Niedersachsen ist in den vergangenen Jahrzehnten von unterschiedlichen Koalitionen regiert worden - ein Überblick:

2013 - 2017

Mit einer Ein-Stimmen-Mehrheit bildeten SPD und Grüne unter Führung von Regierungschef Stephan Weil (SPD) nach der Landtagswahl 2013 ein rot-grünes Bündnis. Die CDU wurde zwar wieder stärkste Fraktion. Sie verliert aber so stark, dass es für eine Fortsetzung von Schwarz-Gelb trotz des bisher besten FDP-Ergebnisses nicht reicht.

2008 - 2013

Schwarz-Gelb verteidigt die Macht, die SPD erzielt ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl. Ministerpräsident bleibt Christian Wulff, der 2010 aus dem Amt scheidet, um Bundespräsident zu werden. Seine Nachfolge tritt im Juli CDU-Landeschef David McAllister an, der bis dahin an der Spitze der CDU-Landtagsfraktion stand.

2003 - 2008

Regierungswechsel in Hannover: Eine Koalition von CDU und FDP verdrängt die SPD von der Macht. Die Sozialdemokraten hatten 13 Jahre lang in Niedersachsen regiert. Christian Wulff, zuvor zweimal bei einer Landtagswahl gescheitert, tritt die Nachfolge von Sigmar Gabriel in der Staatskanzlei an.

1998 - 2003

Die Wahl 1998 wird zum Triumph für die SPD, die mit 47,9 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis in Niedersachsen erreicht und ihre absolute Mehrheit noch ausbaut. Gerhard Schröder bleibt Regierungschef, er wird im Oktober 1998 aber Bundeskanzler. Innenminister Gerhard Glogowski wird Nachfolger, tritt aber nach nur 13 Monaten wegen Vorwürfen, finanzielle Vergünstigungen angenommen zu haben, zurück. Sigmar Gabriel wird Nachfolger.

1994 - 1998

Gerhard Schröder bleibt nach der Landtagswahl 1994 Regierungschef in Hannover. Er steht künftig an der Spitze einer SPD-Alleinregierung, die mit 81 von 161 Mandaten eine hauchdünne absolute Mehrheit hat. Christian Wulff scheitert erstmals als CDU-Spitzenkandidat und wird Oppositionsführer im Landtag.

1990 - 1994

Erstmals in Niedersachsen übernimmt ein rot-grünes Bündnis die Macht. Die SPD wird mit 44,2 Prozent stärkste Partei, die CDU landet mit 42,0 Prozent knapp dahinter. Zum Nachfolger von Ernst Albrecht wird der spätere Bundeskanzler Gerhard Schröder gewählt. Jürgen Trittin (Bundes- und Europaangelegenheiten) und Waltraud Schoppe (Frauen) werden die ersten grünen Minister in Niedersachsen.

1986 - 1990

Die CDU verliert bei der Landtagswahl deutlich Zustimmung und büßt ihre absolute Mehrheit an. Daraufhin gehen die Christdemokraten eine Koalition mit der FDP ein, die nur eine Stimme Mehrheit hat. Ernst Albrecht tritt die dritte Legislaturperiode als Regierungschef an. Er hatte 1976 als erster Ministerpräsident der CDU die Macht in Hannover übernommen.

Weitere Nachrichten:

Schwarz-Gelb | FDP | SPD | CDU | Landtagswahl