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NWZonline.de Nachrichten Politik

Ministerium bremst Hoffnungen auf 365-Euro-Ticket

17.10.2019

Hannover Mit einem Euro pro Tag durch ganz Niedersachsen: Die Idee eines 365-Euro-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gewinnt auch in der Landespolitik immer mehr Unterstützer. Vor allem die bereits im Koalitionsvertrag von 2017 versprochene Entlastung von Schülern und Azubis scheint langsam näher zu rücken.

Nachdem andere Bundesländer wie Hessen oder Thüringen ein ähnliches Schülerticket bereits eingeführt haben, wächst auch der Druck in Niedersachsen: Ob Grüne, Jusos, Junge Union. Arbeitgeberverbände oder DGB – immer mehr Gruppen fordern ein einfaches und preiswertes Landesticket. Die SPD-Landtagsfraktion spreche in den Arbeitskreisen Wirtschaft und Kultus über eine verbilligte Fahrkarte, so ein Sprecher.

Auch gebe es bereits Gespräche mit dem Koalitionspartner CDU und den beteiligten Ministerien. Das Ganze sei ein Modell, „mit dem wir uns anfreunden können“, erklärte er. SPD-Fraktionschefin Johanne Modder gebe sich „entschlossen und zuversichtlich, im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Koalitionspartner etwas präsentieren zu können“, erklärte er.

Auch die CDU-Landtagsfraktion unterstütze grundsätzlich das Vorhaben. Allein die „verschiedenen Modelle einer möglichen Umsetzung“ würden im Hinblick „auf die finanzielle Gestaltung noch beraten“, hieß es bei der Unionsfraktion.

Die Einführung ist kompliziert und teuer, warnte das für Verkehr zuständige Wirtschaftsministerium von Bernd Althusmann. So sei Niedersachsens Nahverkehr nicht mit Hessen vergleichbar, sagte ein Ministeriumssprecher. „Bei uns gibt es sehr viele verschiedene Tarifgebiete und vielerorts keinen gemeinsamen Tarif für Busse und Bahnen“, betonte er.

Das Ministerium schlägt einen anderen Weg vor: „Statt eines landesweit gültigen ,Niedersachsen-Schülertickets’ wird eine befristete finanzielle Anschubfinanzierung von vergünstigten regionalen Schüler- und Azubitickets favorisiert.“ Da für den kommenden Haushalt dafür kein Geld eingestellt ist, soll das Projekt erst 2021 starten.

Bislang liegt die Zuständigkeit für den Nahverkehr bei den Kreisen, kreisfreien Städten und Zweckverbänden. So seien regionale Sondertarife für Schüler, Azubis oder Senioren durchaus drin.

Klaus Wieschemeyer Korrespondent / Redaktion Hannover
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