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Als Generalsekretär des Zentraleverbandes des Deutschen Handwerks ist der Jurist Hanns-Eberhard Schleyer (63) in die Fußstapfen seines Vaters Hanns-Martin Schleyer als Wirtschaftsvertreter getreten. Der 1977 von der Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF) ermordete Hanns-Martin Schleyer war Arbeitgeberpräsident und Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Der Jurist Hanns-Eberhard Schleyer wuchs in Stuttgart auf. Der Christdemokrat war von 1978 bis 1981 als Staatssekretär Beauftragter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und danach bis 1988 Chef der Staatskanzlei in Mainz. Seit 1989 ist Schleyer Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. In dieser Funktion organisierte er den Einigungsprozess. Immer wieder hat sich Schleyer als Vertreter der RAF-Opfer zu Wort gemeldet.
Wirtschaft, S.19
Generalsekretär Handwerks-Verband
