Harpstedt - Das Angebot an Kindertagesstättenplätzen in der Samtgemeinde Harpstedt ist nach Einschätzung von Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse zurzeit „bedarfsdeckend“. Auch für die nächsten Jahre erwarte er keinen Anpassungsbedarf. Wöbse bezog sich auf eine statistische Ausarbeitung zum Kita-Bereich, die im Amtshof angefertigt worden ist.
Nach den Anmeldungen in den Kitas hatte Ratsherr Uwe Cordes (Grüne) während einer Fachausschusssitzung gefragt. Die Daten wurden mit Stand 7. September erhoben.
Was bei den Zahlen auffällt: Vor allem im Flecken Harpstedt sind die Plätze im Kindergarten- und auch im Krippenbereich so gut wie ausgebucht. Das gilt für den Kindergarten Zwergnase (Vormittagsgruppe 25 Plätze; Krippe 15 Plätze) und den DRK-Kindergarten (vier Gruppen mit 78 Plätzen; Krippe 15 Plätze).
Gleiches gilt für die Kindergärten in Beckeln (18 Plätze) und Kirchseelte (19). „Luft“ ist hingegen noch in den Einrichtungen in Colnrade (25 Plätze vorhanden/21 vergeben), Dünsen (25/18) und Groß Ippener (18 bis 21/17).
Die neue Krippe in Dünsen verfügt ebenfalls noch über freie Plätze (sie hat je nach Alter der Kinder zwischen 24 und 30 Plätze/14 sind vergeben). Wöbse wies allerdings darauf hin, dass noch Anmeldungen vorlägen. Er erwarte, dass sich die Zahl der freien Plätze hier „deutlich reduziert“.
Ausgebucht ist der Waldkindergarten des BUND (30/30). Freie Plätze meldet noch der Freinet-Kindergarten in seiner Vormittagsgruppe (25/19), während seine Krippe „voll“ ist (10/10).
Rückläufig ist nach den Worten des Samtgemeindebürgermeisters die Zahl der Integrationskinder (hier gibt es Plätze in den Kindergärten Beckeln und Kirchseelte sowie im DRK-Kindergarten). Ursache hierfür sei nicht, dass der Bedarf gesunken sei – vielmehr werde die Anerkennung offenbar restriktiver gehandhabt.
