Lemwerder - Die Haushaltsberatungen haben am Donnerstagabend im Finanzausschuss der Gemeinde Lemwerder begonnen. Die Fraktionen hatten schon zuvor zahlreiche Anträge eingereicht. Noch nichts lag von Bündnis 90/Die Grünen vor, die Fraktion will ihre Anträge noch nachreichen.
Beschlossen wurden in der Sitzung nur wenige Punkte, über die meisten Posten wollen die Fraktion noch intern diskutieren. Die SPD will sich dafür einsetzen, dass die Jugendarbeit in Lemwerder mit 3000 Euro gefördert wird. Damit sollen Projekte umgesetzt werden. Ebenso soll die Arbeit des Seniorenservicebüros mit 2000 Euro unterstützt werden. Die CDU schlägt eine Sanierung der gemeindeeigenen Wohnungen an der Edenbütteler Straße vor. Außerdem hat die Fraktion 10 000 Euro für den Bau einer Hochsprunganlage auf dem Sportplatz beantragt. Auch eine Beleuchtung der Laufbahn wünscht sich die Fraktion. 100 000 Euro sollen für die Sanierung des Neuenlander Weges und der Verbindung Rosenkamp/Butzhausen eingeplant werden.
Die FPD-Fraktion will 10 000 Euro für die Installation eines Ratsinformationssystems in den Haushalt einstellen. Außerdem sollen 20 000 Euro für einen Fahrtkostenzuschuss für Schüler eingestellt werden. Alle Fraktionen zeigten sich damit einverstanden, der Lebensmittelausgabe Radieschen in Berne einen Mietkostenzuschuss von 1200 Euro zuzusprechen.
Einen Antrag auf eine bessere technische Ausstattung für das Schwimmbad für Kurse mit Behinderten kommt von der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Lemwerder, Wenke Nymark von Lübken.
In die Sitzung waren auch einige Bürger aus Süderbrook gekommen. Sie brachten ihren Unmut über Aussagen von Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann zum Ausdruck, der beim Neujahrsempfang laut über eine Straße vom Gewerbegebiet Altenesch auf den alten Bahnschienen zur B 212 neu nachgedacht hatte. „Das ist absolute Zukunftsmusik“, sagte Beckmann. Die Anwohner sind gegen die Straße.
