Landkreis - Die Kreisverwaltung hält es nicht für erforderlich, die Kreuzung in Havekost zu einen Kreisverkehr umzubauen. Der Grund: Nach Angaben der Polizei gilt die Kreuzung von B 213 sowie Havekoster und Harpstedter Straße nicht mehr als Unfallschwerpunkt, nachdem im August 2014 zwei zusätzliche Stopp-Schilder aufstellt wurden. Danach gab es noch zwei Verkehrsunfälle mit leichtverletzten Personen.

Der Bau-, Straßen- und Brandschutzausschuss des Kreisstages folgte am Dienstagabend aber nicht der Sichtweise der Verwaltung und lehnte den Beschlussvorschlag, auf einen Umbau zu verzichten, mit vier zu zwei Stimmen bei sechs Enthaltungen ab. „Wir brauchen insgesamt mehr Kreisverkehre zum Zwecke der Verkehrssicherheit“, sagte Christel Zießler (SPD).

Damit bleibt der Bau eines Kreisels in Havekost in der Diskussion. Wenn die Gemeinde auf einen Umbau beharrt, müsste sie die Abwicklung von der Planung bis zur Fertigstellung samt Finanzierung übernehmen. Der Landkreis würde sich anteilig an den Kosten beteiligen.

Die UWG/FWG-Gruppe im Kreistag hatte im Juli 2014 den Antrag gestellt, den Knotenpunkt zu einem Kreisverkehr umzubauen. Die Verkehrssicherheitskommission hatte die Kreuzung nämlich im Juni 2014 als Unfallschwerpunkt eingestuft und daraufhin die beiden Stopp-Schilder aufstellen lassen sowie angekündigt, die Geschwindigkeit kontrollieren zu wollen.

Nach Angaben der Kreisverwaltung wird die Verkehrssicherheitskommission die Kreuzung weiter beobachten und auf Grundlage der Ergebnisse der Geschwindigkeitskontrollen und des Verkehrsunfallgeschehens eventuell die Tempo-70-Zone erweitern oder gar eine weitere Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h thematisieren.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg