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NWZonline.de Nachrichten Politik

Heimtückische Taten verurteilt

08.07.2005

BERLIN /LONDON BERLIN/LONDON/AFP - Die Politiker in Deutschland haben die Terroranschläge in London scharf verurteilt und Mitgefühl für die Menschen in Großbritannien bekundet. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erklärte im schottischen Gleneagles: „Diese heimtückischen Taten, die Leben und Gesundheit vieler Unschuldiger kosteten, werden von mir wie von allen Teilnehmern des G8-Gipfels auf das Schärfste verurteilt.“

Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) bezeichnete die Anschläge als „Angriff auf Demokratie und Freiheit“. Außenminister Joschka Fischer (Grüne) nannte die Terroranschläge menschenverachtend.

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) sagte, es zeige sich erneut, dass auch Europa vor Terroranschlägen nicht sicher sei. FDP-Chef Guido Westerwelle sprach von „barbarischen Tätern“. SPD-Chef Franz Müntefering sagte, die deutschen Sozialdemokraten trauerten mit den Angehörigen und allen Menschen in Großbritannien um die Toten. Grünen-Fraktionschefin Krista Sager zeigte sich „tief schockiert“.

Forderungen des Vize-Vorsitzenden der Unions-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, nach dem Schließen von „Schutzlücken“, wies Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) zurück: „Es wäre gut, wenn alle sich etwas Zurückhaltung befleißigen würden. Es ist jetzt der Moment zum Innehalten.“

Derweil verschärften die deutschen Sicherheitsbehörden den Schutz für britische und amerikanische Einrichtungen im Land. Die deutsche Botschaft in London richtete einen Krisenstab ein.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) forderte, die Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus in Deutschland zu verschärfen. Das Land sei „auf das höchste gefährdet“, erklärte GdP-Chef Freiberg.

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