HIDDIGWARDEN - Für einen Nachmittag luden Anneliese und Bernt Grauwinkel im Zuge des Kulturfestivals „Himmelfahrt Wesermarsch“ in ihren Bauerngarten in Hiddigwarden ein. Viele Besucher waren angesichts des frühlingshaften Wetters gekommen, um Familie Grauwinkel als perfekte Gastgeber zu erleben. An liebevoll gedeckten Tischen ließen sich die Gartenbesucher unter alten Bäumen mit Kaffee, Tee und Kuchen verwöhnen.

Im Schatten eines Baumes hatte auch Lars-Erik Meyer Platz genommen und unterhielt die kaffeesierenden Gäste mit Gitarrenmusik aus der eigenen Feder und mit Altbekanntem. Der Moorriemer Hobbyhistoriker Gerold Maas („Ik hebb dat nich studiert“) erzählte Wissenswertes über die Anfänge der historischen Ortschaft Hiddigwarden. So berichtete er, dass ursprünglich das Haus der Familie Grauwinkel vom Bremer Dompropst bewohnt wurde und anschließend vielen verschiedenen Familien eine Herberge war. Das heutige Erscheinungsbild von Haus und Garten lobte Maas: „Alle Achtung, ji hebbt dar wirklich wat von magt.“

Mit dem Lied „Der Mai ist gekommen“ eröffneten Gunda Janßen und Inge Heinemann ihren Part an diesem Nachmittag. Mit kleinen Geschichten, Döntjes und Liedern unterhielten sie ihr Publikum. In der Pause zeigte Bernt Grauwinkel Gästen seine Baumrosen. Kurz: Ein rundum schöner und gemütlicher Nachmittag in einem tollen Bauerngarten.