Hildesheim - Im Fall des Millionenbetrugs mit Flüchtlingsheimen hat das Landgericht Hildesheim nach zwei Verurteilungen drei weitere Männer angeklagt.
Einem 36-Jährigen wird gemeinsam mit einem bereits verurteilten 47-Jährigen Untreue in besonders schwerem Fall vorgeworfen. Ein weiterer 36-Jähriger sowie ein 45-Jähriger werden der Beihilfe zur Untreue in zehn Fällen beschuldigt. Die Hauptverhandlung beginnt am 16. April. Alle Angeklagten sollen mit dem bereits verurteilten 47-Jährigen in den Jahren 2016 und 2017 die Abrechnungsweise des Innenministeriums ausgenutzt haben, um so Scheinrechnungen für Wachdienste auszustellen.
