HOHENBöKEN - HOHENBÖKEN/DAZ - Beim jährlichen Jugendausritt versperrten den 30 NachwuchsReitern vom Reitverein Hohenböken nur kurz vor dem Ziel die Bahnschranken den Weg. Ansonsten verlief der Ausflug zu Pferde vom Reiterhof quer durch den Hasbruch ohne Zwischenfälle.

Das Organisatorenduo, Birgit Wöbken, 1. Vositzende, und Edith Buchtmann, Pressewartin, hatte sich für die Kinder wieder so einiges einfallen lassen. Insgesamt 16 Pferde wurden für den Jugendausritt zur Verfügung gestellt. Oder besser gesagt 15 und ein halbes – „Sammy“, das Schulpony durfte ebenfalls mitkommen. Sein Rücken war speziell für die kleineren Reiter reserviert.

Unterwegs wurden dann munter die Plätze gewechselt, damit auch wirklich jeder einmal hoch zu Ross sitzen konnte. Und die ganz Kleinen sowie die Einsteiger fuhren in der Pferdekutsche eine etwas andere Strecke entlang.

„Sammy war die ganze Zeit artig“, erzählte Fenja Bremer (10) aus Ganderkesee, die das Pony nach dem Ritt wieder auf die Wallachweide brachte. „Von dort ist unser kleiner Wallach schon öfter auf die Stutenweide ausgebüxt“, ergänzte Fenjas Freundin Helena Böwing (11) aus Delmenhorst. Diesmal blieb er aber ausnahmsweise brav.

Ein anderes Pferd hingegen hatte scheinbar die Nüstern gestrichen voll – „Montana“ trat seiner Reiterin unsanft auf den Fuß und riss sich los.

Nach dem Vergnügen wartete noch Arbeit auf die Reiterinnen und Reiter. Hufe mussten ausgekratzt, das Fell saubergebürstet und die Pferde mit Futter versorgt werden.

Dann rollten die 30 Kinder im Gesellschaftsraum des Reitervereins zunächst ihre Schlafsäcke aus, bevor gemeinsam gefeiert und gegrillt wurde.

Eine Nachtwanderung durch die vertraute Umgebung rund um den Reiterhof rundete den ereignisreichen Tag ab.