HOOKSIEL - In Hooksiel haben am Montagvormittag zwei Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes Hannover eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Bei dem Sprengkörper handelte es sich um eine 65-Kilogramm-Bombe. Sie war bei den Bauarbeiten auf der Strandbaustelle in Hooksiel entdeckt worden.

Die beiden in Wardenburg stationierten Kampfmittelexperten Gerd Schellberg und Hans Mohr konnten den Zünder der Bombe an Ort und Stelle unschädlich machen. „Zum Glück war der im Kopf sitzende Zünder der Bombe nicht gestaucht“, sagte Gerd Schellberg.

Die umfangreichen Bauarbeiten für den neuen Sandstrand und die neue Dünenlandschaft beim Campingplatz in Hooksiel wurden für den Zeitraum der Entschärfung gestoppt und die Fundstelle des Blindgängers in einem Umkreis von rund 300 Metern von der Polizei abgesperrt.

Innerhalb von nur 15 Minuten hatten die beiden Wardenburger Kampfmittelräumexperten den Sprengsatz schließlich entschärft. „Die Entschärfung lief reibungslos ab. Es hätte durchaus aber erheblich länger dauern können“, sagte Schellberg.