Hoykenkamp - Bislang hatten die Flüchtlingszuweisungen der vergangenen Monate nur geringe Auswirkungen für Hoykenkamp und Heide. Dass das jedoch nicht immer so bleiben wird, hat man im Nordosten des Gemeindegebiets auf dem Plan.

Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas machte bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Hoykenkamp am Donnerstagabend deutlich, dass es zwar seitens der Gemeinde im Moment noch keine konkreten Pläne zur Unterbringung von Asylsuchenden in Hoykenkamp gebe, hier aber – wie in anderen Teilen der Gemeinde – nach möglichen Standorten für Unterkünfte in Holzrahmenbauweise geschaut werde.

Ortsvereinschef Hartmut Fastenau richtete an die Bürgermeisterin die Bitte, den Verein rechtzeitig zu informieren und in die Planungen einzubeziehen, falls sich Vorhaben konkretisieren – „und bitte nicht erst, wenn die Leute bereits im Bus auf dem Weg zu uns sind“, so Fastenau.

Gute Nachrichten hatte die Bürgermeisterin zur Focke­straße im Gepäck. „Die Fahrbahn soll in drei Abschnitten saniert werden“, berichtete Fastenau nach der Versammlung. Der erste Abschnitt nordöstlich der Bahn werde noch in diesem Jahr in Angriff genommen, zwei Teilstücke südwestlich der Bahn dann 2017. Ebenfalls noch 2016 werde die Bike-and-Ride-Anlage am Bahnhof gebaut.

Mit auf den Weg gegeben haben die Hoykenkamper der Bürgermeisterin ihren Wunsch nach weiteren Parkplätzen am Bahnhof. Aktuell würden die Fahrzeuge dicht an dicht entlang der Focke­straße abgestellt, so Fastenau.

Auch eine Wahl stand am Donnerstag auf der Tagesordnung: Allesamt einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden Hartmut Fastenau als Vorsitzender sowie Gerhard Menkens, Fred Molde und Gabi Winkelmann-Ahlers als seine Stellvertreter. Winkelmann-Ahlers bleibt zudem als Kassenwartin, Molde außerdem als Schriftführer im Amt.