HUDE - Voll des Lobes über das ehrenamtliche Engagement der Landjugend war am vergangenen Wochenende Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan: Als „aktiv, kreativ, innovativ“ beschrieb sie die Aktivitäten der Jugendlichen bei der 62. Landesversammlung, die im Jugendhof Sachsenhain in Verden stattfand.
Angesprochen fühlen durfte sich insbesondere die Landjugend Sandersfeld, die mit 60 Helfern die größte teilnehmende Gruppe bei der diesjährigen 72-Stunden-Aktion gewesen war. Wie berichtet, hatten die Huder Aktivisten im Mai den Außenbereich des katholischen Kindergartens St. Marien innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne mit etwa 3000 Arbeitsstunden zu einem Sinnesgarten umgestaltet. Für ihren Einsatz erhielt die Landjugend in Verden eine Urkunde, die Matthias Wolff stellvertretend für seine Mitstreiter aus den Händen von Sozialministerin Aygül Özkan und der Vorsitzenden der Niedersächsischen Landjugend, Janina Tiedemann, entgegen nahm.
Insgesamt hatten die niedersächsischen Landjugend-Gruppen im Rahmen der 72-Stunden-Aktion 144 000 Arbeitsstunden geleistet. Wenn ein Mindestlohn von 7,50 Euro für diese Arbeit angesetzt würde, wären etwa eine Millionen Euro dabei heraus gekommen, was zeige, dass „ehrenamtliches Engagement unbezahlbar ist“, rechnete Tiedemann vor. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ verschafften sich auch Özkans Kabinettskollege, Landwirtschaftsminister Gert Lindemann, und FDP-Landtagsfraktionschef Christian Dürr (Ganderkesee) einen Überblick über die ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Am Sonnabendnachmittag konnten sich die Teilnehmer in verschiedenen Workshops neues Wissen aneignen. Die Delegation der Landjugend Sandersfeld hat am Workshop „Unser Dorf – Unsere Zukunft“ teilgenommen. „Dabei wurde darüber diskutiert, was in den ländlichen Räumen fehlt und wie man die aktuelle Situation verbessern kann“, berichtete Matthias Wolff.
