HUDE - Um den „Urwald“ im Hasbruch, jenem 40 Hektar großen, weitgehend unberührten Gebiet, macht sich die Aktionsgemeinschaft für Hude (AGfH) große Sorgen. Dort würden zurzeit viele Uralteichen sterben, weil die sich vermehrenden Rotbuchen in ihre Kronen hineinwachsen und die Eichen „erwürgen“. Mit dem Sterben der alten Eiche werde den ökologisch wertvollsten holzbewohnenden Arten der Lebensraum entzogen, warnt die AGfH. Betroffen seien europaweit geschützte Käfer und äußerst seltene Baumpilze.
Die AGfH hat in einem Schreiben Niedersachsens Minister für Landwirtschaft und Forsten, Hans-Heinrich Ehlen (CDU) gebeten, dabei mitzuhelfen, wenigstens einige dieser alten Eichen zu erhalten. Schließlich handele es sich um Naturdenkmäler allerersten Ranges und um eine Attraktion für Waldbesucher.
