HUDE - HUDE/SO - Die Kindergarten-Landschaft befindet sich im Umbruch: Das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren soll ausgebaut werden, gleichzeitig verstärken Kindergärten und Grundschulen ihre Zusammenarbeit – in dieser spannenden Phase hat Marion Ehnes (37) für die nächsten zwei Jahre den Vorsitz im Huder Gemeindeelternbeirat für Kindertagesstätten übernommen. Sie ist Nachfolgerin von Dr. Carola Thurow, deren „hervorragende Arbeit“ Marion Ehnes fortsetzen möchte. Ebenfalls neu ist ihre Stellvertreterin Svenja Eilers (25). Beide sind neu in der Kindergarten-Arbeit: Marion Ehnes’ heute drei Jahre alt gewordene Tochter besucht seit August die Spatzen-„Krippe“ im Kindergarten „Villa Kunterbunt“, Svenja Eilers’ Tochter ist zweieinhalb Jahre alt und geht in die Nachmittagsgruppe des Kindergartens „Regenbogeninsel“. Dass beide Elternvertreterinnen noch am Anfang ihrer Kindergarten-Zeit stehen, sieht Fachbereichsleiter Uwe Schubert nicht als Nachteil an: „So herrscht in
den nächsten Jahren Kontinuität.“
Als Bindeglied zwischen der Gemeindeverwaltung, den Kindergärten und den Eltern zu fungieren, ist ein Teil des Aufgabenspektrums des Beirats. So ist momentan die Flexibilisierung der Kindergarten-Öffnungszeiten ein Thema. „Wir sind dabei, Wünsche zu ermitteln“, sagt Uwe Schubert. Dabei hilft der Beirat, der die Elternvertretungen der einzelnen Kindergärten gebeten hat, bis zur nächsten gemeinsamen Sitzung am Montag, 18. Dezember, ein Meinungsbild zu ermitteln.
Sehr wichtig ist es Marion Ehnes, die pädagogische Arbeit im Vorschulbereich zu unterstützen und zu verbessern. Auch für eine Verbesserung der Personalsituation in den Krippen im Kindergarten Wüsting und in der „Villa Kunterbunt“ will sich der Gemeindeelternbeirat einsetzen. Eine dritte Kraft in diesen Gruppen sei vonnöten, werde aber vom Land Niedersachsen nicht bezuschusst. Um eventuelle Ausfälle der beiden Stammkräfte besser kompensieren zu können, plant die Gemeinde, die Wüstinger Krippengruppe zum 1. August 2007 ins Hauptgebäude des Kindergartens zu integrieren, sofern dies die Anmeldezahlen zulassen.
