Hude - Das Verhindern städtebaulicher Fehlentwicklungen durch das Dichtemodell und die Attraktivitätssteigerung des Huder Zentrums waren zentrale Themen der Gespräche und Diskussionen während der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU in Hude. Ebenso ging es um die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung weiterer Wohnbauflächen und Gewerbeflächen in Hude und Wüsting. Man war sich einig, dass hier kurzfristig gehandelt werden müsse. „Huder müssen in Hude bauen können. Wer in Hude einen Betrieb errichten will, muss ein dafür geeignetes Grundstück angeboten bekommen“, so die klare Aussage der Christdemokraten.
Die CDU-Mitglieder fordern zudem eine Lösung zur Entlastung der Parkstraße insbesondere vom Schwerlastverkehr, ansonsten werde es kaum gelingen, die Geschäfte in der Parkstraße zu fördern und ein belebtes Zentrum zu erhalten. Das städtebauliche Entwicklungskonzept, das sich in der Bearbeitung befindet, müsse umgehend zum Abschluss gebracht werden. Dabei werde es unausweichlich sein, auch den Verkehrsfluss zu untersuchen und auch die Möglichkeiten einer ausreichenden Verbindung von Hude Nord mit Hude Süd an der westlichen Seite der Gemeinde zu prüfen.
Weiteres wichtiges Thema ist für die CDU die Sanierung oder der Neubau der Grundschule Wüsting. Hier bestehe eindeutig Handlungsbedarf.
Nach einem Ausblick auf die Kommunalwahlen im Jahr 2021 wurde dann noch das Team des Vorstandes verstärkt. Arne Wachtendorf wurde zum Mitgliederbeauftragten gewählt. Andreas Otte wurde kommissarisch zum Pressesprecher der Christdemokraten in der Gemeinde gewählt.
Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Hude und CDU-Kreisvorsitzende Dirk Vorlauf ehrte zudem die Mitglieder Almuth Thümler, die leider nicht persönlich anwesend sein konnte, und Hein Bock für 50-jährige Treue zur Partei. Elisabeth Hinkelmann wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Der bisherige Fraktionsvorsitzende Friedrich Schnabel, der sein Ratsmandat aus beruflichen Gründen zurückgegeben hat, berichtete letztmalig über aktuelle Themen im Rat.
