HUDE - Die Pläne für den Neubau eines Putenmaststalls mit 21 000 Aufzuchtplätzen im Bereich Leckerhörne ist Gegenstand eines Gespräches, das die Gemeindeverwaltung in dieser Woche mit den Antragstellern, Joachim und Cord Strothotte, führen will. Das berichtete die Fachbereichsleiterin für Gemeindeentwicklung und Umwelt im Huder Rathaus, Martina Schneider. Laut Schneider liegt der Bauantrag der Gemeinde weiterhin nicht vor: „Der Landkreis wird ihn erst weitergeben, wenn die Unterlagen vollständig sind.“ Und das kann noch dauern: Mit dem von der Landwirtschaftskammer zu erstellenden und ursprünglich für Mitte Dezember ankündigten Geruchsgutachten, das Aufschluss über eine Geruchsbelästigung für Anwohner geben soll, rechnet die Kreisverwaltung nicht mehr in diesem Jahr. „Da steckt eine Menge Aufwand drin. So etwas braucht seine Zeit“, sagte Bauordnungsamtsleiter Peter Nieslony. Er schätzt, dass das Gutachten Anfang Januar vorliegen wird.