HUDE - HUDE/RED - „Ich bin seit dem 1. April 1980 bei der Huder Verwaltung. Und damals wurde über die Zukunft des Waldschwimmbades schon diskutiert“, erinnerte sich gestern Fachbereichsleiter Uwe Schubert am Rande des offiziellen „ersten Spatenstichs“ für die Umwandlung des Schwimmbades in ein Naturbad. Tatsächlich sind, wie so oft bei solcherlei Anlässen, die Bauarbeiten schon im Gange gewesen (die NWZ berichtete).
Auch Bürgermeister Axel Jahnz Auch erinnerte im Beisein von Ratsvertretern an die lange Diskussion über die Zukunft des Freibades, die aber letztlich zielführend gewesen sei. Besonders hob er das Wirken des im vergangenen Jahr verstorbenen Grünen-Ratsherrn Klaus Maly hervor, der sich für die Umwandlung in ein Naturbad stark gemacht und auch entscheidende Impulse für die Gründung des Fördervereins geliefert hatte. „Es ist einer kleinen Fraktion gelungen, den gesamten Rat zu überzeugen“, lobte Jahnz. Die Entscheidung für die Renovierung des Bades sei „einfach reif“ gewesen, so Jahnz. „Es handelt sich um eine Generationen-Entscheidung.“
Die Verschönerung des Bades eröffne zudem Chancen für die Huder Gastronomie. Auch die benachbarte Jugendherberge solle in ein Gesamtkonzept für den Huder „Freizeitbezirk“ einbezogen werden. Außerdem würden durch die Renovierung und Atrraktivierung des Bades Arbeitsplätze in der Gemeinde gesichert. Einen Teil der Arbeiten übernehme übrigens auch der gemeindliche Bauhof, um Kosten zu senken.
Jahnz betonte nochmals, dass es trotz der Umbauarbeiten beim Eröffnungstermin des Bades am Sonntag, 3. Juli, bleiben werde.
