Hude - Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für das Huder Ortszentrum soll in diesem Sommer dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden. Das jedenfalls ist das Ziel des Planungsbüros NWP, wie Bürgermeister Holger Lebedinzew berichtete. Bevor es so weit ist, gibt es noch viel zu tun. Zwei Workshops mit den Grundstückseigentümern und gewerblichen Nutzern im ISEK-Bereich haben stattgefunden. Die Bürger konnten zudem ihre Anregungen auf der Internetseite der Gemeinde loswerden.
Sehr stark hat sich herauskristallisiert, dass die Verkehrsführung im Ortszentrum eines der zentralen Themen überhaupt im Zuge der Erarbeitung des Konzepts sein wird. Deshalb wird es im Februar noch einen weiteren Workshop für die bekannte Runde der Grundstückseigentümer und Nutzer geben, der sich allein dem Thema Verkehr in Hude widmen wird. Dazu werde Verkehrsplaner Heinz Mazur vom Planungsbüro PGT Umwelt und Verkehr mit ins Boot geholt, erklärte der Bürgermeister.
Die Gemeinde Hude erarbeitet ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für den zentralen Geschäftsbereich an der Parkstraße. Ziel ist es laut Verwaltung, diesen Mittelpunkt der Gemeinde mit seinen vielseitigen Funktionen für die Huder Bürgerinnen und Bürger zukunftsfähig aufzustellen. Dieses betreffe unter anderem die kundenorientierten Angebote von Waren und Dienstleistungen aber auch Gastronomie und Veranstaltungen im Zentrum, die Erreichbarkeit und Abwicklung des Verkehrs, die Attraktivität der öffentlichen Räume, die Bebauung und Gestaltung der privaten Grundstücke und vieles mehr, heißt es.
Vielleicht kann der Verkehrsplaner das Thema ein wenig in Struktur bringen. Denn die Anregungen, die bisher gemacht wurden, sind in einer riesigen Bandbreite, wie Lebedinzew sagt.
Im Anschluss an den Verkehrs-Workshop will dann das Planungsbüro NWP das Konzept schreiben. Es soll den Gremien vorgelegt werden. Das Konzept soll laut Lebedinzew auch tauglich sein für Anträge im Zuge der Städtebauförderung. Ob Förderung beantragt werden soll, von der dann auch private Investoren profitieren könnten, sei Entscheidung des Rates.
Eine Bürgerversammlung zur Präsentation des Entwicklungskonzeptes sei bislang nicht vorgesehen. Zurzeit werde noch darüber nachgedacht, wie man die Ergebnisse breiter kommunizieren könne. Auf der Internetseite der Gemeinde soll es Infos geben. Das Gesamtergebnis könne zum Beispiel öffentlich im Fachausschuss, eventuell in einer Sondersitzung, präsentiert werden, so Lebedinzew.
