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Ortsentwicklung Wichtiges Signal für den Kernort Hude

Hude - Einstimmig hat der Huder Gemeinderat am Donnerstagabend die Änderung von zwei Bebauungsplänen eingeleitet, die einen rund 800 Meter langen Korridor rechts und links von der Parkstraße betreffen. Man möchte damit verhindern, dass vor Vorliegen der Ergebnisse des in Auftrag gegebenen integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts, die Anfang 2019 erwartet werden, Eigentümer Vorhaben umsetzen, die der Zielsetzung widersprechen, die Parkstraße als Geschäftsstraße zu erhalten. Es geht unter anderem darum, in den Erdgeschossen straßenbegleitend nur gewerbliche Nutzung zuzulassen.

„Ich finde es ganz toll, das fraktionsübergreifend an einem Strang gezogen wird“, sagte dazu Ulrike Janz-Janzen (SPD). Es sei wichtig, die Qualität des Kernortes zu erhalten. „Wir machen uns auf den Weg und wollen ihn erfolgreich zu Ende bringen“, betonte Friedrich Schnabel (CDU). Es gehe um gemeinsame Gestaltung und nicht darum, den Grundstückseigentümern etwas „überzubügeln“. Heiko Aschenbeck (SPD) verwies darauf, dass Nachbargemeinden bei der Gestaltung ihrer Ortszentren unter Nutzung von Fördermitteln im Städtebau an Hude vorbeimarschiert seien. „Wir kommen jetzt aber einen Schritt nach vorn“, so Aschenbeck. Karin Rohde (Grüne) hoffte, dass parallel ein Verkehrskonzept zügig in Gang komme. Denn das werde ebenfalls benötigt. Man brauche angesichts der Veränderungen, die zwangsläufig kommen würden, klare Aussagen, wie sich die Politik den Ort künftig vorstelle, betonte Pascal Buntrock (FDP).

Sechsgruppige Kita

Die neue Kindertagesstätte an der Amselstraße in Hude war ebenfalls Thema. Sie soll nicht fünf- , sondern sechsgruppig gebaut werden, hat der Huder Rat am Donnerstagabend mit großer Mehrheit ebenfalls beschlossen. „Es macht wirklich Sinn, für sechs Gruppen zu bauen“, warb Bürgermeister Holger Lebedinzew für den Vorschlag der Verwaltung. Grund sind die weiter steigenden Kinderzahlen. „Wir sollten bedarfsgerecht bauen, um die Nachfrage abzudecken“, meinte Friedrich Schnabel (CDU).

Karin Rohde (Grüne) monierte, dass noch keine konkreten Planungen vorlägen, wie viel Fläche des dortigen öffentlichen Spielplatzes durch den Neubau verloren gingen. Auf Antrag von Peter Zwiener (SPD) wurde mehrheitlich in den Beschluss aufgenommen, möglichst viel vom Spielplatz zu erhalten.

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