Hude - „Für Visionen braucht man Geld“ – mit diesen Worten blickte Bürgermeister Holger Lebedinzew bei einem Treffen des FDP-Ortsverbandes auf die anstehenden Aufgaben in der Gemeinde Hude. Auf Bitte des Vorsitzenden Andre Heinemann erläuterte Lebedinzew seine Schwerpunkte und Visionen für Hude. Hierfür habe es in der Vergangenheit gute Beispiele wie den Kunstrasenrasenplatz, das Hallenbad samt Außenanlagen sowie die in Kürze in Betrieb gehende Rettungswache gegeben.

Im Bildungsbereich nannte der Bürgermeister die umfangreichen Arbeiten in der Peter-Ustinov-Schule und die Weiterentwicklung in den Kindertagesstätten, beispielsweise den Neubau der Kita Amselstraße und die Erweiterung des Waldorfkindergartens.

Weitere Großprojekte sollen zur Attraktivitätserhaltung der Wohnstandorte Hude und Wüsting umgesetzt werden. Hierzu gehört der Neubau einer Grundschule in Wüsting. Es sollte jedoch ein gesundes Maß des Wachstums eingehalten bleiben. Dies gelte sowohl für den Grad der Verschuldung als auch die Kapazitätsgrenzen eines Rathauses in der vorhandenen Größenordnung. Denn neben der wünschenswerten Projektbegleitung sind auch die notwendigen Arbeiten des laufenden Tagesgeschäftes, die nach außen nicht sichtbar seien, zu bewältigen. Viel Bewegung wird in aller Kürze bei der Erschließung neuer Wohnbau-, aber auch Gewerbegebiete erwartet, dies gilt sowohl für Hude als auch Wüsting.

Visionärer wird es beim Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK). Aktuell sollen bei der Erarbeitung die unterschiedlichen Interessen berücksichtigt werden, um dann bei der Umsetzung mit Hilfe von Zuschüssen den Huder Ortskern auch in Zukunft attraktiv zu erhalten und zu gestalten.

„Es ist in den vergangenen Jahren vieles angeschoben worden. Nun wird es Zeit, die zahlreichen Projekte abzuschließen beziehungsweise mit den noch nicht angefangenen Projekten zügig beginnen zu können“, sagte Bürgermeister Lebedinzew.