Hude - Die Gemeinde Hude soll fahrradfreundlicher werden. Deshalb haben Karin Rohde und Kirsten Neuhaus von den Grünen im Huder Rat beantragt, dass sich der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt mit der Entwicklung eines Vorrangroutennetzes für den Radverkehr in der Gemeinde befasst.
Im Jahr 2020 sollen für einige Maßnahmen Finanzmittel bereitgestellt werden. Dazu gehören Tempo 30 im Bahnhofsbereich auf der Hohen Straße, die Ausweisung der Schützenstraße, Ulmenstraße und Hohelucht bis Lerchenstraße als Fahrradstraßen sowie der Ausbau der Kreuzung Ulmenstraße/Auf dem Klüterort/Schützenstraße/Hohelucht zu einem Minikreisel.
Es soll ein Fachplaner beauftragt werden, um ein Vorrangroutennetz für den Radverkehr zu entwickeln, welches sich aus zügig befahrbaren Routen zusammensetzt. Dieser war von Verkehrsplaner Heinz Mazur vom Planungsbüro PGT Umwelt und Verkehr empfohlen worden.
Die vorgestellten Maßnahmen kämen laut den Grünen der Förderung des Radverkehrs und der Sicherheit aller Verkehrsteilteilnehmer zugute. Außerdem könne dies eine Verringerung des Pkw-Verkehrs nach sich ziehen und diene so dem Klimaschutz.
