HUDE - HUDE/KOS - „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ kommentiert die Huder Kreusel-Fraktion die kritische Haltung der SPD zur Anlegung eines Pendlerparkplatzes (NWZ vom 28. September „SPD: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen“).
Ob eine 75-prozentige Kostenbeteiligung der Landesnahverkehrsgesellschaft am Park-and-Ride-Platz aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes auch in zwei oder drei Jahren gewährt werde, sei ungewiss, so Matthias und Jörg Kreusel. Deshalb solle man jetzt die Förderungschance nutzen und mit dem finanziell Machbaren beginnen.
Das Huder Planungsbüro Palandt habe auf der jüngsten Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses eine überzeugende Gesamtplanung für den bis heute unansehnlichen Schützenplatz vorgelegt, so Matthias Kreusel. Neben besagtem Pendlerparkplatz beinhalte die Planung auch die dringend notwendige Befestigung der Veranstaltungsfläche sowie weitere Stellplätze im angrenzenden Bereich.
Natürlich könne die Umsetzung nicht in einem Bauabschnitt oder einem Jahr erfolgen. Die Park-and-Ride-Anlage sei ein guter Anfang auf dem Weg zur Umsetzung der überzeugenden Gesamtplanung.
Offene Türen rannten jene Kritiker bei der Kreusel-Fraktion ein, die auf die bislang ausgebliebene Neugestaltung der angrenzenden Geschäftsstraßen in Hude-Süd hinwiesen und einen barrierefreien Zugang zum Huder Bahnhof forderten. „Was mit der Sanierung der Parkstraße in Hude-Nord begonnen wurde, muss mittel- und langfristig inHude-Süd im Bereich der Hohen Straße, Schützenstraße und Auf dem Klüterort fortgesetzt werden“.
