HUDE - Die öffentliche Sitzung des Arbeitskreises zum Ausbau der K 226 am vergangenen Mittwoch mussten die Teilnehmer beim aktuellen Treffen am Montag erst einmal verdauen. Die Meinungen der Bürger hatten nachhaltig im Arbeitskreis polarisiert. Vor allem die Frage, warum so viele Gegner und so wenig Befürworter bei der öffentlichen Sitzung anwesend gewesen waren, wurde lange erörtert.

Doch die Teilnehmer des Arbeitskreises rauften sich zusammen und knüpften an die Diskussion der dritten, also der vergangenen nichtöffentlichen Sitzung an. Man wolle seinen Blick weiten und sich nicht an dem Tunnel an der Vielstedter Straße festbeißen. Stattdessen sollten „die Verkehrsströme für ganz Hude“ betrachtet werden, so Moderatorin Simone Neddermann. „Hier wollen wir den Faden wieder aufnehmen.“

Obwohl der Arbeitskreis ursprünglich von vier nötigen Termine ausgegangen war, kann sich der Diskussionsprozess noch hinziehen. Drei weitere Sitzungen wurden nun für April und Mai angesetzt. „Es ist aber unwahrscheinlich, dass alle stattfinden“, meint Neddermann. Zur Vorbereitung der kommenden Sitzung soll ein Ortstermin mit der Deutschen Bahn und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr stattfinden.

Trotz des langwierigen und bisher ernüchternden Prozesses sei die Fortsetzung des Arbeitskreises wichtig, glaubt Neddermann – obwohl einige Teilnehmer fest auf ihrer Meinung beharren. „Bei einigen sieht man überhaupt keine Bewegungsansätze, bei anderen aber schon“, sagt sie. „Deshalb lohnt es sich, weiterzuarbeiten.“