HUDE - Die geplante Bebauung im Bereich zwischen Luisen- und Heinrichstraße sorgt derzeit unter den Anwohnern der Luisenstraße für Unruhe. Um Fragen und Anregungen entgegenzunehmen und um Ideen auszutauschen, hatten Vertreter der SPD-Fraktion am Mittwoch zum Ortstermin eingeladen. Trotz heftiger Regenschauer machten sich viele Anlieger zum Teil mit Kindern auf, um den Ratsmitgliedern Ulrike Janz-Janzen, Heiko Aschenbeck und Udo Fruhner, selbst Anwohner an der Luisenstraße, im Bereich des Spielplatzes ihre Bedenken gegen die geplante Baustraße vorzutragen.
Der Bebauungsplan Nr. 79 aus dem Jahr 2006 gliedert sich in zwei Planbereiche: Die Wohnbebauung an der Luisenstraße ist inklusive des Straßenausbaus fertiggestellt, der rückwärtige, zur Heinrichstraße gelegene Bereich – im B-Plan für Seniorenwohnen ausgewiesen – wird erst jetzt einer Bebauung zugeführt. Ein Investor steht in den Startlöchern: Die ersten Baufahrzeuge sollen in Kürze anrücken, um auf einem 5600 Quadratmeter großen Grundstück Eigentumswohnungen für die Generation „50 plus“ zu errichten.
Obwohl die spätere, endgültige Zufahrt über die Heinrichstraße erfolgen soll, ist die Erschließung der Baustelle über die Luisenstraße auf einer rund drei Meter breiten Trasse direkt neben dem stark frequentierten Spielplatz durch eine festgesetzte Baumreihe geplant, berichtet die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrike Janz-Janzen. Zum einen sorgen sich die Anwohner um die Sicherheit ihrer Kinder, zum anderen gibt es Bedenken hinsichtlich möglicher Beschädigungen der neuen Straße. Auch die Größe der Baufahrzeuge ist ein Thema.
Die Gemeindeverwaltung ist bereits mit dem Investor im Gespräch und hat am Donnerstag mitgeteilt, dass die Planung und damit auch die Erschließung und Zuwegung während der Bauphase im Ausschuss für Gemeindeentwicklung am 18. April vorgestellt wird. Die SPD strebt eine „möglichst schonende und verträgliche Lösung“ an.
