HUNTEBRÜCK - Zufriedene Gesichter beim Vorstand des Schützenvereins Huntebrück. „Mit den Besucherzahlen und dem Ablauf unseres Schützenfestes können wir zufrieden sein“, sagte Vorsitzender Bernhard Wilkens während der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus. Vor dem Schützenfest waren an dem Vereinsdomizil und an der Außenanlage Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten vorgenommen worden. So erhielt das Schützenhaus neue Fenster sowie einen neuen Anstrich. An der Seite des Hauses wurde ein Jägerzaun aufgestellt, ebenso ein Lampen- und Fahnenmast.
Neben dem Dorfpokalschießen im eigenem Vereinsheim, an dem 75 Mannschaften teilgenommen hatten, nahmen die Schützenbrüder und -schwestern auch am Vogelschießen in Bäke teil. Dort belegten die Huntebrücker den zweiten und vierten Platz. Von durchaus positiven Ergebnissen berichteten die Schießsportleiter für die Schützinnen Maria Cordes, für die Schützen Heinrich Asendorf und für die Jugend Ursel Schneider.
Das Königsschießen findet am 4. April statt. Vom 20. bis 26. April läuft das Dorfgemeinschaftspokalschießen. Schützenfest ist am 6./7. Juni. In Abwesenheit wurden für 30 Jahre Mitgliedschaft Jürgen Ahmeyer, für 25 Jahre Manfred Böttcher für zehn Jahre Sonja Kautzenbach sowie Ulrich Kempe geehrt.
18 von 19 Ratsmitgliedern stimmten für die Einleitung des Abwahlverfahrens. Werner Krinke will Neuwahlen.
Von Hauke Fooken
Berne Man geht getrennte Wege: 18 von 19 Mitgliedern des Berner Gemeinderates machten am Dienstagabend den Weg für die Abwahl von Bürgermeister Bernd Bremermann (SPD) frei. Damit wurde die erforderliche Dreiviertelmehrheit deutlich übertroffen. Nur der aus der SPD ausgetretene Ratsherr Werner Krinke votierte bei der namentlichen Abstimmung gegen die Abwahl.
Die Einleitung des Abwahlverfahrens war der einzige Tagesordnungspunkt der von der Ratsvorsitzenden Karin Logemann (SPD) geleiteten Sitzung. Rund 30 Berner verfolgten ab 19 Uhr die rund zehnminütige Abstimmung.
Im Verlauf einer weiteren Ratssitzung, sie begann um 20 Uhr, wurde Anke Egenhoff (Fachbereichsleiterin im Rathaus) und Ursula Clasen (Rathausangestellte) die Wahlleitung übertragen. Beide sollen nun für eine reibungslose (Ab-)Wahl sorgen. Schließlich befindet nicht der Gemeinderat über das Schicksal des Bürgermeisters, sondern die Wähler.
Die dürfen am Sonntag, 19. April, entscheiden, ob Bremermann seinen Chefsessel im Rathaus räumen muss. Die Hürde dafür ist allerdings hoch: Mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten müssen für die Abwahl sein. Sind sie dies nicht, bleibt Bremermann bis 2014 im Amt.
Kleine Randnotiz: Ratsherr Krinke forderte die Auflösung des Rates und Neuwahlen. Der Rat sei angesichts der „Berner Misere“ seinen Kontroll- und Fürsorgepflichten nicht nachgekommen. Die Ratsmehrheit mochte Krinke aber nicht folgen.
Dass die Berner Ratsvertreter ihren Bürgermeister vor die Tür setzen wollen, liegt an zahlreichen Rechtsverstößen und Missständen, die Prüfer des Landkreises Wesermarsch 2008 im Rathaus feststellten (die NWZ berichtete). Anfang des Jahres ordnete Landrat Michael Höbrink deshalb die Übernahme der Berner Personalakten durch den Landkreis (als so genannte Ersatzvornahme) an. Eine Anordnung, der sich Bremermann per Eilklage vor dem Oldenburger Verwaltungsgericht widersetzte.
Zwei Beschlüsse des Berner Verwaltungsausschusses, die ihn zum Rückzug seiner Klage aufforderten, ignorierte der Rathauschef. Nun muss das Innenministerium prüfen, ob die Bürgermeister-Klage überhaupt zulässig ist.
Bremermann selbst kündigte an, seinen Amtspflichten weiter nachkommen zu wollen. „Ich freue mich, dass die Berner Wähler nun das letzte Wort haben.“ Im übrigen sei er guter Dinge: „Um mich müssen Sie sich keine Sorgen machen.“
18 von 19 Ratsmitgliedern stimmten für die Einleitung des Abwahlverfahrens. Werner Krinke will Neuwahlen.
Von Hauke Fooken
Berne Man geht getrennte Wege: 18 von 19 Mitgliedern des Berner Gemeinderates machten am Dienstagabend den Weg für die Abwahl von Bürgermeister Bernd Bremermann (SPD) frei. Damit wurde die erforderliche Dreiviertelmehrheit deutlich übertroffen. Nur der aus der SPD ausgetretene Ratsherr Werner Krinke votierte bei der namentlichen Abstimmung gegen die Abwahl.
Die Einleitung des Abwahlverfahrens war der einzige Tagesordnungspunkt der von der Ratsvorsitzenden Karin Logemann (SPD) geleiteten Sitzung. Rund 30 Berner verfolgten ab 19 Uhr die rund zehnminütige Abstimmung.
Im Verlauf einer weiteren Ratssitzung, sie begann um 20 Uhr, wurde Anke Egenhoff (Fachbereichsleiterin im Rathaus) und Ursula Clasen (Rathausangestellte) die Wahlleitung übertragen. Beide sollen nun für eine reibungslose (Ab-)Wahl sorgen. Schließlich befindet nicht der Gemeinderat über das Schicksal des Bürgermeisters, sondern die Wähler.
Die dürfen am Sonntag, 19. April, entscheiden, ob Bremermann seinen Chefsessel im Rathaus räumen muss. Die Hürde dafür ist allerdings hoch: Mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten müssen für die Abwahl sein. Sind sie dies nicht, bleibt Bremermann bis 2014 im Amt.
Kleine Randnotiz: Ratsherr Krinke forderte die Auflösung des Rates und Neuwahlen. Der Rat sei angesichts der „Berner Misere“ seinen Kontroll- und Fürsorgepflichten nicht nachgekommen. Die Ratsmehrheit mochte Krinke aber nicht folgen.
Dass die Berner Ratsvertreter ihren Bürgermeister vor die Tür setzen wollen, liegt an zahlreichen Rechtsverstößen und Missständen, die Prüfer des Landkreises Wesermarsch 2008 im Rathaus feststellten (die NWZ berichtete). Anfang des Jahres ordnete Landrat Michael Höbrink deshalb die Übernahme der Berner Personalakten durch den Landkreis (als so genannte Ersatzvornahme) an. Eine Anordnung, der sich Bremermann per Eilklage vor dem Oldenburger Verwaltungsgericht widersetzte.
Zwei Beschlüsse des Berner Verwaltungsausschusses, die ihn zum Rückzug seiner Klage aufforderten, ignorierte der Rathauschef. Nun muss das Innenministerium prüfen, ob die Bürgermeister-Klage überhaupt zulässig ist.
Bremermann selbst kündigte an, seinen Amtspflichten weiter nachkommen zu wollen. „Ich freue mich, dass die Berner Wähler nun das letzte Wort haben.“ Im übrigen sei er guter Dinge: „Um mich müssen Sie sich keine Sorgen machen.“
