HURREL - Die Jagdgenossenschaft und der Ortslandvolkverband kamen zusammen. Es wird überlegt, einen Defibrilator anzuschaffen. Er soll durch Spenden finanziert werden.
von Peter Biel
HURREL - Helmut Braun begrüßte als Vorsitzender des Ortslandvolkverbandes Hurrel am Montagabend im Landgasthaus Mehrings in Hurrel zahlreiche interessierte Mitglieder und Dorfbewohner zu einer „doppelten“ Jahreshauptversammlung. Mit am Vorstandstisch saßen ebenfalls Mitglieder der Hurreler Jagdgenossenschaft mit dem Vorsitzenden Ewald Haverkamp sowie Bezirksvorsteher Uwe Ramke sowie der Huder Ratsherr Günter Helmers (CDU).Haverkamp rief den Tagesordnungspunkt Neuwahlen auf. Er selbst trat nach über 30-jähriger Tätigkeit als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft nicht mehr als Kandidat an. Heinz Brinkmann übt nun das Amt nach einstimmiger Wahl aus. Heiko Pflug als Schriftführer sowie Henning Strudthoff als Kassenführer wurden ohne Gegenstimmen für die kommenden vier Jahre bestätigt. Die Mitglieder beschlossen, die Ausrichtung des Grillfestes am „Brink“ zu einer festen Einrichtung im Veranstaltungskalender werden zu lassen. Um kurz vor 22 Uhr eröffnete Helmut Braun die Jahreshauptversammlung seiner Organisation. Auch hier erfolgten Jahresrückblick mit Bericht von Kassenwart Gerold Sparke und einstimmiger Entlastung des Vorstandes, zu dem noch der 2. Vorsitzende Wilfried Wieting gehört. Mit Blick auf 2006 beleuchtete der Vorsitzende die Marktsituation bei der Schweinemast, wies auf zu erwartende große Impulse aus Fernost im Nahrungsmittelbereich hin, stellte fest, dass die Geflügelproduzenten sich nach der
„Vogelgrippe“ wieder gefangen haben und betrachtete die Biogas-Großanlagen, für die riesige Mengen an Mais angebaut werden müssen, mit gemischten Gefühlen.
Ratsherr Helmers informierte ausführlich über Fördermöglichkeiten des Dorferneuerungsprogramms, das in Hurrel jetzt zunächst im Dorf diskutiert und Ende Juni in einer Sitzung noch einmal besprochen werden soll. Auch Bezirksvorsteher Uwe Ramke legte Rechenschaft über die von ihm getätigten Ausgaben ab und bedankte sich bei vielen Helfern für ihre Unterstützung.
Der Huder Arzt Jörg Lencer beschrieb zu Beginn der Veranstaltung den lebensrettenden Einsatz eines Defibrilators (medizinisches Gerät, das mit Stromstößen arbeitet), den die Dorfgemeinschaft für rund 1650 Euro anschaffen möchte. Es ist geplant, das Gerät durch Spenden zu finanzieren.
