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NWZonline.de Nachrichten Politik

„Ich serviere Brot- und Butter-Themen“

10.09.2011

FRAGE: Lauter Talks. Die ARD bittet fünfmal abends, das ZDF zumindest dreimal zu später Stunde zum Gespräch, Sat.1 mit Claus Strunz und die Dritten gesellen sich dazu. Aber Late Night Comedy außer Stefan Raab? Fehlanzeige. Will sich da niemand die Finger verbrennen?

SCHMIDT: Ich weiß es nicht. Aber Fakt ist: Außer Sat.1 gibt es keinen Sender, der eine quasi tägliche Late Night Show ins Programm nimmt, auch weil die Zahl der Moderatoren überschaubar ist.

FRAGE: Weil Sie der Einzige sind, wie Sie schon betont haben.

SCHMIDT: Vielleicht werden wir durch ZDFneo und das TV Lab eines Besseren belehrt, wenn dort neue Talente heranreifen!

FRAGE: Das kann aber dauern . . .

SCHMIDT: Das ZDF hat qualifizierte Mitarbeiter, die dafür Denkmodelle in die Luft werfen! Aber zurück zu den Talks: Man wird sehen, welche sich da durchsetzen werden. Kollege Reinhold Beckmann würde sagen: Es wird sich rütteln. Frage ist nur, wer wohin gerüttelt wird. Ich habe gerade gesehen: Anne Will bespricht den Euro, Sandra Maischberger redet über den Euro. Zwischendurch erholt man sich mit dem 11. September. Ich sage das aber alles als Fan.

FRAGE: Haben Sie nicht viele Zuschauer des Sat.1-Stammpublikums seit Ihrem letzten Auftritt für den Sender im Dezember 2003 verloren – im Grunde eine halbe TV-Generation?

SCHMIDT: Keine Ahnung. Aber da geht es mir doch immer noch besser als der FDP. Ich serviere Brot- und Butter-Themen. Themen, die die Menschen bewegen. Emotionen, Gefühle, Leidenschaften.

FRAGE: Da fehlt es mir gerade etwas an Trennschärfe.

SCHMIDT: Völlig unterschiedliche Bereiche – sie können aber manchmal ineinander übergehen.

FRAGE: Aber Sie machen weder Fisch noch Fleisch. Zwei Sendungen am Dienstag und Mittwoch, keine komplette Woche. Underperformer.

SCHMIDT: Das hat mit der Sendeplatzkapazität von Sat.1 zu tun. Der Freitag ist ein ungünstiger Tag. Das Gleiche gilt für den Montag. Am Donnerstag würde ich gerne noch senden, das wäre ideal. Aber Johannes B. Kerner ist da so erfolgreich – den kann man nicht verdrängen.

FRAGE: Was ist anders als 2003?

SCHMIDT: Nichts. Aber ich würde gerne mehr Steuern bezahlen.

FRAGE: Ich nicht.

SCHMIDT: Okay, bei mir spielt das aber keine Rolle!

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