Lemwerder - Das Gemeindegeschehen zum Wohle der Menschen mit beeinflussen: Das sagt Monika Drees (46), auf die Frage, warum sie für den Gemeinderat in Lemwerder kandidiert hat. „Ich finde unsere Gemeinde schon wirklich gut und möchte mitwirken, dass sich hier alle wohlfühlen und gerne hier wohnen“, fügt die Ehefrau und Mutter von zwei Töchtern im Alter von 14 und 16 Jahren hinzu.

Das Thema „Familie“ in all seinen Facetten liegt ihr vielleicht auch deshalb besonders am Herzen und soll ein Schwerpunkt ihrer Arbeit in den kommenden fünf Jahren im Gemeinderat sein. Monika Drees hat für die SPD kandidiert und gehört nun zur siebenköpfigen Fraktion (siehe Info-Kasten).

Engagiert ist die Lemwerderanerin auch außerhalb der Politik. Sie ist Mitglied im Lemwerder Turnverein und gibt hier Seepferdchen-Schwimmkurse, außerdem ist sie Schulelternratsvorsitzende der Eschhofschule und darüber hinaus im Förderverein der Schule aktiv.

Die 46-Jährige hat zunächst Pharmazeutisch-Technische Assistentin (PTA) gelernt. Bis Oktober war sie in Teilzeit in einer Apotheke beschäftigt. „Leider hat sie jetzt geschlossen und nun suche ich eine neue Apotheke, die mich als PTA jeden 2. Samstag gebrauchen könnte“, sagt Drees.

Denn sie möchte weiterhin vor allem Zeit für ihren „Hauptberuf“ haben: Vor zwei Jahren hat Monika Drees erfolgreich die Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht und arbeitet zurzeit in der Krabbelgruppe der Lürssen-Werft, die in der Kindertagesstätte „Die bunte Welle“ des CVJM-Sozialwerks Wesermarsch untergebracht ist.

Was Kinderbetreuung, schulisches und sportliches Angebot angeht, da sieht Monika Drees ihre Heimatgemeinde bereits „gut aufgestellt“. An anderen Stellen aber sieht sie Handlungsbedarf, etwa bei der Ortsdurchfahrt. „Die ist absolut nicht ansprechend“, sagt die Ratsfrau.

In ihrer politischen Arbeit will sie „Augen und Ohren offen halten und Anliegen von Bürgern mit in die Fraktion oder den Rat bringen“. Dabei sei ihr schon klar, betont Monika Drees, „dass ich als einzelne Person nicht die ganze Welt ändern kann“. Sie wolle aber stets versuchen, „ich selbst zu bleiben und meine Meinung zu vertreten“.

Torsten Wewer
Torsten Wewer Kanalmanagement