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NWZonline.de Nachrichten Politik

Bauernproteste: Signale von Handel und Politik an Landwirte

06.01.2021

Im Nordwesten Auch im Nordwesten haben zahlreiche Landwirte in den vergangenen Wochen mit ihren Protesten und Blockaden vor den Zen­trallagern der großen Handelsketten für faire Preise für Fleisch, Milch, Eier etc. gekämpft. Durchaus mit Erfolg, sagt Milchbauer Ottmar Ilchmann aus Rhauderfehn, Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Die Proteste hätten Bewegung in die sehr festgefahrene Diskussion um faire, kostendeckende Erzeugerpreise gebracht, „die wir schon seit Jahren fordern, wie auch eine Verbesserung der Marktposition der Landwirte gegenüber den Abnehmern“, sagt er. Er nehme diesbezüglich beim Handel (z.B. Lidl) und der Politik Gesprächs- und Veränderungsbereitschaft wahr. Doch auch die Verarbeiter (Schlachtereien, Molkereien etc.) stünden in der Pflicht, einen Beitrag zur Verbesserung der Lage der Landwirtschaft zu leisten.

Für den Erhalt der Höfe, artgerechte Tierhaltung, eine faire Preispolitik und konsequenten Klimaschutz wollen am 16. Januar wieder Landwirte vom bundesweiten „Wir haben es satt!“-Bündnis in Berlin mit ihren Traktoren vor der CDU-Zentrale und dem Kanzleramt demonstrieren (Motto: „Agrarindustrie abwählen – Agrarwende lostreten!“). Auch Imker etc. werden erwartet. Wegen der Corona-Pandemie und dem verlängerten Lockdown fällt die Protestveranstaltung in diesem Jahr deutlich kleiner aus. Landwirte bzw. agrarpolitisch Engagierte können daher Fußabdrücke mit ihren Forderungen per Post nach Berlin schicken bzw. hochladen (https://www.wir-haben-es-satt.de/mitmachen/fussabdruck/) oder auf den Sozialen Medien teilen (unter #AgrarwendeLostreten). Auch vor Ort können sie entstehen. Die Abdrücke sollen vor dem Kanzleramt in Szene gesetzt werden.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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