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Energie McAllister: Biogas weniger fördern

Gunars Reichenbachs

IM NORDWESTEN - Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) will langfristig die Subventionen für Biogasenergie kappen, weil immer mehr landwirtschaftliche Flächen für Energiegewinnung statt für Nahrungsproduktion genutzt werden. Das hätte erhebliche Folgen für Regionen wie das Cloppenburger Land.

„Die Flächenkonkurrenz in Niedersachsen ist ein immer größeres Problem“, sagte McAllister der

NWZ

  nach dem Besuch des Lebensmittelherstellers Wernsing in Essen am Donnerstag. „Wir werden perspektivisch einen Rückgang der Förderung von Biogas ins Auge fassen müssen“, ergänzte der Ministerpräsident, der zugleich forderte, die gesamte Förderung von alternativen Energien durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) „jährlich auf den Prüfstand“ zu stellen. „Erneuerbare Energien müssen endlich konkurrenzfähig werden“, betonte der CDU-Politiker.

Wernsing-Geschäftsführer Bernard Suding nannte es einen „Wahnsinn, wie wir Ackerflächen für Energie verbrauchen“. Mittlerweile sei es billiger, Kartoffeln aus NRW nach Niedersachsen zu „importieren“. Landrat Hans Eveslage bestätigte, dass das Cloppenburger Land „mittlerweile die Region mit den meisten Biogasanlagen in ganz Deutschland“ sei.

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