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NWZonline.de Nachrichten Politik

Ausweitung in Niedersachsen: Impfzentren können Personen aus zweiter Gruppe versorgen

24.02.2021

Hannover Die ersten Impfzentren in Niedersachsen können beginnen, Menschen aus der zweiten Prioritätsgruppe zu versorgen. Die Zentren hätten alle Patienten der ersten Kategorie unter 65 Jahren mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff geimpft, sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Nun könnten Beschäftigte aus Behinderteneinrichtungen, der Wiedereingliederungshilfe oder Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen geimpft werden.

Für Lehrkräfte von Grund- und Förderschulen sowie für das Personal von Kindertagesstätten solle schnellstmöglich ein Impfkonzept erstellt werden, kündigte Schröder an. Diese Berufsgruppen waren in die zweite Prioritätsgruppe hochgestuft worden. „Wir wollen die Lehrer und das Kita-Personal so schnell wie möglich und so zielgerichtet wie möglich durchimpfen“, sagte Schröder. Die Terminvergabe könne allerdings nur in Zusammenarbeit mit den Impfzentren geschehen. Ob darüber hinaus auch noch mobile Teams etwa Impfungen an größeren Schulen oder zentral für einzelne Kommunen anbieten, werde Teil der Ressort-Abstimmungen.

Generell müsse das Impfkonzept auch berücksichtigen, dass Geimpfte teils starke Reaktionen auf die Behandlungen zeigten, sagte Schröder weiter. Aktuell würden bei etwa 20 bis 40 Prozent der Geimpften körperliche Symptome wie Unwohlsein oder Fieber festgestellt, die sich innerhalb von zwei Tagen in der Regel verflüchtigten. Insofern sei es wenig sinnvoll, ganze Schulen oder Kitas in einem Schwung zu versorgen, wenn im Anschluss mit einem hohen Ausfall beim Personal gerechnet werden müsse.

Regierungssprecherin Anke Pörksen sagte, das Land wolle sich auch weiter dafür einsetzen, dass Lehrkräfte insgesamt früher geimpft werden könnten. Die Ausweitung der Priorität einzig auf Grund- und Förderschulen sei nicht ausreichend. Auch Ministerpräsident Stephan Weil hatte diese Begrenzung bemängelt. „Es ist nicht zu verstehen, dass die Lehrerinnen und Lehrer von älteren Kindern und Jugendlichen ausgenommen sind. Die Bundesregierung sollte in dieser Hinsicht keine halben Sachen machen“, sagte Weil am Montagabend.

Pörksen bat am Dienstag auch um Geduld bei der Frage nach dem weiteren Vorgehen in Kitas und Schulen. Im kommenden Bund-Länder-Treffen am 3. März solle über die nächsten Schritte beraten werden. Das bedeute allerdings nicht, dass sich Niedersachsen zwingend von den Beratungen abhängig machen werde, betonte die Regierungssprecherin. Bis auf weiteres gelte jedoch angesichts der hohen Corona-Zahlen das bisherige Angebot der Notbetreuung in Schulen und Kitas unverändert weiter.

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