Hude - Auch in der Gemeinde Hude stellt man sich auf einen weiteren Zustrom von Flüchtlingen ein. „Bislang haben wir etwa 140 Menschen untergebracht“, sagte Bürgermeister Holger Lebedinzew auf Nachfrage der NWZ . Das funktioniert immer noch dezentral, in Wohnungen, die die Gemeinde auf dem freien Markt anmietet.

Es sind aber noch lange nicht alle Flüchtlinge in Hude angekommen. Die aktuelle Quote war im September um zusätzlich 90 Personen bis Ende Januar erhöht worden.

Dass davon erst wenige Flüchtlinge in Hude angekommen seien, liege wohl an dem komplizierten Registrierungsverfahren vor der Zuteilung an die Kommunen, so der Bürgermeister.

Lebedinzew rechnet gleichwohl damit, dass es bis zum Sommer 2016 zu einer Verdoppelung der Quote auch für Hude kommen wird.

Der Bürgermeister lädt am kommenden Donnerstag, 26. November, ab 19 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Flüchtlingsarbeit in Hude“ in das Forum der Peter- Ustinov-Schule ein.

Holger Lebedinzew sowie die zuständige Fachbereichsleiterin Ramona Dahms und die Flüchtlingsbeauftragte der Gemeinde Hude, Gundula Brunken, werden die Bürgerinnen und Bürger an diesem Abend informieren und Fragen beantworten sowie die weitere Entwicklung aufzeigen.

Der Landkreis Oldenburg wird vertreten sein durch den Sozialdezernenten Bodo Bode, der zunächst einen kurzen Überblick über die allgemeine Entwicklung der Flüchtlingszahlen gibt.

Anschließend will Lebedinzew über die Organisation vor Ort berichten, was die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge betrifft. Dabei wird er auch das Netzwerk Asyl in Hude vorstellen, das sich mit mehr als 70 Ehrenamtlichen engagiert.