Hude - Im Finanzausschuss blieb am Donnerstagnachmittag in Reihen der SPD-Fraktion ein Platz leer – der von Ratsherr Udo Fruhner. Ihr Kollege habe den Rat verlassen, informierte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anke Paradies die Ausschussrunde.
Auf Nachfrage der NWZ bestätigte SPD-Fraktionschef Heiko Aschenbeck am Freitag, dass Fruhner sich aus gesundheitlichen Gründen entschieden habe, sein Mandat abzugeben. Als Nachrückerin für den 49-jährigen Sozialversicherungsfachangestellten steht Ingrid Opitz bereit. „Sie hat bereits zugestimmt“, freute sich Aschenbeck. Der Wechsel soll in der Ratssitzung am 20. Juni vollzogen werden. Opitz, Jahrgang 1940, wird Fruhners Sitze im Finanzausschuss und im Sozialausschuss übernehmen.
Ingrid Opitz ist seit Oktober 1982 Mitglied der SPD – Anlass war damals das Misstrauensvotum gegen Kanzler Helmut Schmidt gewesen. Sie habe ihm und der SPD den Rücken stärken wollen. Im Huder Ortsverein war sie mit Unterbrechungen im Vorstand als Beisitzerin und als stellvertretende Vorsitzende aktiv, aktuell ist sie Revisorin.
Ihre politischen Schwerpunkte sieht die Sozialwissenschaftlerin in der Arbeits- und Wirtschaftswelt, in der Gleichstellung der Geschlechter und in der Verbesserung der Wohnsituation für Familien und ältere Menschen.
