Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Innenstadt Kein Platz für Dauerparker

Felix Frerichs
ELSFLETH - Keine Dauerparkplätze auf Kosten des Steuerzahlers: das fordern die Unabhängigen Wähler Elsfleth (UWE). Der ehemalige Aldi-Parkplatz am Rittersweg stand Autofahrern viele Jahre zur freien Verfügung – sie konnten ihr Fahrzeug dort solange parken, wie sie wollten. 50 Parkplätze gibt es dort. „Die Schilder wurden vor ein paar Jahren einfach abgebaut“, sagt UWE-Fraktionschef Thorsten Böner am Dienstag beim Ortstermin zur

NWZ

 .

Parkscheibe als Pflicht

Die Unabhängigen Wähler forderten die Stadt in einem Schreiben auf, wieder eine zeitliche Beschränkung von zwei Stunden einzurichten, also das Parken mit Parkscheibe hier wieder zur Pflicht zu machen. „Wir wollen Parkplätze für Kunden und nicht für Dauerparker wie Anwohner, Angestellte oder Berufsschüler“, sagt der Politiker.

Ende März eröffnete nach Jahren des Leerstandes an dieser Stelle ein Getränkemarkt, der jetzt darauf angewiesen sei, dass seine Kunden dort auch parken können, so Böner. Vor 17 Jahren hatte die Stadt Elsfleth einen Pachtvertrag mit dem Eigentümer des Parkplatzes am Rittersweg über eine Nutzung von 20 Jahren abgeschlossen. „Die Stadt bezahlt also immer noch Pacht für diesen Parkplatz“, so Böner. „Ein Kompromiss wäre, nur einen Teil der Fläche für Kunden zu befristen.“

Ziel der Forderung, so der Fraktionschef, sei eine „optimale Infrastruktur für Handel und Gewerbe in Elsfleth.“ Böner: „Deshalb muss jetzt eine Lösung her.“ Mit dem Landkreis sei die Dauernutzbarkeit des Parkplatzes nie abgestimmt worden. „Es wurden nur die Hinweis-Schilder abgebaut. Eine Umwidmung ist nicht erfolgt.“ Andererseits sei die Nutzung für den City-Parkplatz von einer Stunde viel zu wenig.

„In einer Stunde bekommt man keine Dauerwelle“, so der Politiker mit Blick auf die Friseure in der Stadt. „Wir brauchen auch hier eine Regelung, die im Sinne der Gewerbetreibenden in der Stadt ist.“ Anders ist es auch nicht zu vermitteln, dass man die Innenstadt für Geschäftsleute attraktiv mache.

TuS beschäftigt UWE

Das Thema TuS beschäftigt die Unabhängigen neben der Parkplatzproblematik ebenfalls. Böner hat auch dort ebenfalls eine klare Haltung: „Wir fordern, dass Geld für den Sanitärbereich in den Nachtragshaushalt eingestellt wird.“ Das Gebäude sei Eigentum der Stadt und steht hauptsächlich dem TuS Elsfleth zur Verfügung. „Es ist nicht hinnehmbar, dass da weiterhin nichts passiert“, so Böner.

NWZ

TV zeigt einen Beitrag zur Parkplatz-Situation unter

http://www.NWZonline.de/tv

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
So sieht einer der zehn neuen Operationssäle im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg aus.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS OLDENBURG Mehr Operationen, Jobs und Patienten – EV nimmt zehn neue Operationssäle in Betrieb

Anja Biewald
Oldenburg
Spannender Lesestoff auf über 50 Seiten: Die erste Ausgabe des neuen Magazins „Tatort Nordwesten“ ist ab sofort erhältlich. Als ePaper kostet das Magazin 5,90 Euro.

TRUE-CRIME-HEFT „Tatort Nordwesten“ als Magazin ab sofort im Shop und ab Montag in den Geschäftsstellen erhältlich

Nicolas Reimer
Im Nordwesten
Podcast
Verlässt im Sommer den VfB: Marcel Appiah

NEUE FOLGE NORDWESTKURVE Warum der VfB Oldenburg seine Verjüngungskur vorantreibt

Lars Blancke Sarom Siebenhaar
Oldenburg
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens