NWZ
.Parkscheibe als Pflicht
Die Unabhängigen Wähler forderten die Stadt in einem Schreiben auf, wieder eine zeitliche Beschränkung von zwei Stunden einzurichten, also das Parken mit Parkscheibe hier wieder zur Pflicht zu machen. Wir wollen Parkplätze für Kunden und nicht für Dauerparker wie Anwohner, Angestellte oder Berufsschüler, sagt der Politiker.
Ende März eröffnete nach Jahren des Leerstandes an dieser Stelle ein Getränkemarkt, der jetzt darauf angewiesen sei, dass seine Kunden dort auch parken können, so Böner. Vor 17 Jahren hatte die Stadt Elsfleth einen Pachtvertrag mit dem Eigentümer des Parkplatzes am Rittersweg über eine Nutzung von 20 Jahren abgeschlossen. Die Stadt bezahlt also immer noch Pacht für diesen Parkplatz, so Böner. Ein Kompromiss wäre, nur einen Teil der Fläche für Kunden zu befristen.
Ziel der Forderung, so der Fraktionschef, sei eine optimale Infrastruktur für Handel und Gewerbe in Elsfleth. Böner: Deshalb muss jetzt eine Lösung her. Mit dem Landkreis sei die Dauernutzbarkeit des Parkplatzes nie abgestimmt worden. Es wurden nur die Hinweis-Schilder abgebaut. Eine Umwidmung ist nicht erfolgt. Andererseits sei die Nutzung für den City-Parkplatz von einer Stunde viel zu wenig.
In einer Stunde bekommt man keine Dauerwelle, so der Politiker mit Blick auf die Friseure in der Stadt. Wir brauchen auch hier eine Regelung, die im Sinne der Gewerbetreibenden in der Stadt ist. Anders ist es auch nicht zu vermitteln, dass man die Innenstadt für Geschäftsleute attraktiv mache.
TuS beschäftigt UWE
Das Thema TuS beschäftigt die Unabhängigen neben der Parkplatzproblematik ebenfalls. Böner hat auch dort ebenfalls eine klare Haltung: Wir fordern, dass Geld für den Sanitärbereich in den Nachtragshaushalt eingestellt wird. Das Gebäude sei Eigentum der Stadt und steht hauptsächlich dem TuS Elsfleth zur Verfügung. Es ist nicht hinnehmbar, dass da weiterhin nichts passiert, so Böner.
