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Interview Anna Popoff will nicht den Fraktionsvorsitz

Mirco Moormann

FRAGE:

Ihr Wahlergebnis bei der Kommunalwahl am Sonntag war mit 750 Stimmen sehr gut. Hätten Sie damit gerechnet?

POPOFF

: Mit einigen Stimmen habe ich auf jeden Fall gerechnet. Aber von diesem hervorragenden Ergebnis war ich positiv überrascht.

FRAGE:

Was glauben Sie, warum haben Sie so viele Stimmen bekommen?

POPOFF

: Vor dieser Wahl habe ich verstärkt mit Menschen gesprochen. Ich bin auf sie gezielter zugegangen. War einfach präsenter als sonst.

FRAGE:

Was liegt Ihnen bei der Arbeit im Rat besonders am Herzen?

POPOFF

: Besonders am Herzen liegt mir die Thematik Jugend und Kinder, sowie die Integration. Es wurde in den letzten Jahren sehr viel im Saterland erreicht, wie zum Beispiel die Kinderkrippen. Es soll auf jeden Fall das Thema Ganztagsschulen, Hilfestellung für Alleinerziehende, Bildung und ein Angebot außerschulischer Aktivitäten vertieft und ausgebaut werden. Im Saterland ist die Jugendarbeit sehr präsent, hier wird sehr viel getan für die Jugendlichen, die nicht am Vereinsleben teilnehmen, das kann man auch nur weiter unterstützen.

FRAGE:

Welche Interessen vertreten Sie?

POPOFF

: Ich vertrete und habe auch in all den Jahren, die ich in Deutschland bin, immer wieder die Interessen meiner Landsleute vertreten. Ich bemühe mich zudem, die Vorurteile abzubauen, damit alle sich gesellschaftlich und beruflich integrieren und wohlfühlen.

FRAGE:

Wie stellen Sie sich die Zukunft für das Saterland vor, was möchten Sie verändern?

POPOFF

: Das Saterland ist eine besondere Gegend in Norddeutschland, das mir und meiner Familie ans Herz gewachsen ist. Viel zu verändern gibt es eigentlich nicht. Ich werde mich bemühen, das Programm der CDU-Fraktion auch weiterhin zu unterstützen.

FRAGE:

Nachdem Sie soviel Zuspruch bei der Wahl bekommen haben, könnten Sie sich vorstellen, als Fraktionsvorsitzende der CDU zu kandidieren?

POPOFF

: Nein. Ich finde, dass wir in der CDU gute Mitglieder haben, die auch das Amt des Vorsitzenden wahrnehmen können. Aus meiner Sicht ist das etwa unser bisheriger Vorsitzender Leonhard Rosenbaum der durch seine mehrjährige politische Tätigkeit die benötigten Qualifikationen als Fraktionsvorsitzender mitbringt.
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