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NWZonline.de Nachrichten Politik

Irrweg

09.07.2005

Angela Merkel und Edmund Stoiber gebührt in einem Punkt größter Respekt: Die Unions-Chefs versuchen erst gar nicht, die Wähler beim Thema Mehrwertsteuer zu täuschen. CDU und CSU wollen nach einem Wahlsieg zweimal an der Steuerschraube drehen. Mindestens.

Falsch ist es trotzdem. Die Union sendet damit ein verheerendes Signal. Statt nach einem Regierungswechsel erst knallhart zu sparen, greift man dem von einer drückenden Steuer- und Abgabenlast gepeinigten Bürger in den immer schmaler werdenden Geldbeutel. Der Verweis auf eine künftige große Steuerreform mit breiter Entlastungswirkung bleibt nur ein visionärer Zukunftstrost. Tatsächlich wird der eh‘ schon lahmenden Binnenkonjunktur nur weitere Konsumkraft entzogen.

Dass die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung – und damit die Lohnnebenkosten für teuere Arbeitsplätze – sinken sollen, ist absolut richtig. Eine höhere Mehrwertsteuer wirkt aber zugleich als Treibmittel für Schwarzarbeit. Denn ordentliche Handwerkerarbeit wird teurer.

Ein ökonomischer Irrweg.

Den Autor erreichen Sie unter Reichenbachs@infoautor.de

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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