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NWZonline.de Nachrichten Politik

100 Tote: IS-Terroristen verüben weiteres Massaker im Irak

03.11.2014

Bagdad Die Terrormiliz Islamischer Staat hat innerhalb von drei Tagen in einem irakischen Dorf zwei Massaker mit 100 Toten verübt. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Sonntag aus verschiedenen Quellen, deren Angaben von einem Beamten des Gouverneursamts der Provinz Anbar bestätigt wurden.

Ein ranghoher Vertreter des Stammes Al Bu Nimr, Scheich Naim al-Gaoud, sagte der AP, IS-Terroristen hätten am Sonntag in dem Dorf Ras al-Maa mindestens 40 Männer, sechs Frauen und vier Kinder in einer Reihe aufgestellt und dann einen nach dem anderen erschossen. 17 Stammesmitglieder seien aus dem nördlich der Provinzhauptstadt Ramadi gelegenen Dorf vom IS verschleppt worden.

Am Samstag hatte ein Kommunalpolitiker mitgeteilt, dass die Terrormiliz am Freitagabend im selben Dorf ebenfalls 50 Männer und Frauen des Stammes in einer Reihe aufgestellt und erschossen habe. Die Extremistengruppe habe ihnen vorgeworfen, nach ihrer Vertreibung aus ihren Häusern Vergeltung gegen IS-Kämpfer geübt zu haben.

„Diese Tötungen finden nun täglich in vom Islamischen Staat kontrollierten Gebieten statt und sie werden weitergehen, bis diese Terrorgruppe gestoppt ist“, sagte Stadtrat Faleh al-Issawi. Ein Beamter im Büro des Gouverneurs bestätigte auch hierzu die Opferzahl. Am Donnerstag hatte es in Anbar den Angaben zufolge ein weiteres Massaker mit 48 Toten gegeben. Die Terrormiliz hat einen großen Teil der Provinz Anbar unter ihre Kontrolle gebracht und in den von ihr eroberten Gebieten im Irak und Syiren ein Kalifat ausgerufen.

Die UN-Mission in Bagdad teilte am Samstag mit, im Oktober seien mindestens 1273 Menschen im Irak getötet worden. Nicht in dieser Bilanz enthalten sind Opfer der Gewalt in Anbar sowie anderen vom IS und weiteren militanten Gruppen kontrollierten Gebieten. Im September hatte die UN-Mission 1119 getötete Iraker gezählt.

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