Jade - Gemeinsam mit Björn Thümler, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im niedersächsischen Landtag und bisher zuständigen Abgeordneten für die Gemeinde Jade, hat sich CDU-Landtagskandidat Jens Damm bei Jades Bürgermeister Henning Kaars über aktuelle Entwicklungen der Gemeinde informiert.

Jade verzeichne viele Zuzüge aus dem Umland, das neue Baugebiet in Jaderberg mit 46 Bauplätzen sei bereits fast vollständig verkauft, teilte Kaars dem Landtagskandidaten mit. „Kindergarten, Grundschule, Oberschule und Gymnasium: Für junge Familien ist alles vor Ort“, betonte Kaars. Als ländliche Flächengemeinde habe Jade viele Themen auf der Agenda, die Damm auch aus seiner Arbeit im friesischen Kreistag kennt: Die Entwicklung der kommunalen Finanzen, Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, Mobilität, Breitband- und Mobilfunkversorgung und die Ansiedlung von Gewerbe, um nur einige zu nennen.

Die Verbesserung der finanziellen Ausstattung der Kommunen hat die CDU Niedersachsen in ihrem Regierungsprogramm verankert. Björn Thümler sprach dazu nicht nur die Anhebung der sogenannten Steuerverbundquote auf 16,09 Prozent an, sondern auch die Erhöhung der Investitionen in die Infrastruktur: „Für den Breitbandausbau mit Glasfaser werden wir in der kommenden Wahlperiode eine Milliarde Euro Landesmittel zur Ergänzung des Bundesförderprogramms bereitstellen.“ Gemeinsam ging es weiter zu einem alteingesessenen Jaderberger Betrieb, der Wilhelm Bunjes Maschinentechnik GmbH.

1955 wurde der Familienbetrieb gegründet, Geschäftsführer Wilfried Bunjes und sein Sohn, Werkstattleiter Arne Bunjes führten durch die Werkstatt- und die Ausstellungshallen. Neben Landmaschinen werden auch Kraftfahrzeuge repariert: „Vom Smart bis zum Bus ist alles dabei.“

Weitere Standbeine sind der Verkauf von Landtechnikprodukten und der firmeneigene Maschinenbau. So finden sich Erdbohrer aus Jaderberger Produktion inzwischen sogar auf der Insel Madagaskar. 20 Mitarbeiter beschäftigt der Betrieb, der selbst Landmaschinen- und Kfz-Mechaniker ausbildet. Werkstattleiter Arne Bunjes findet seine Tätigkeit sehr spannend: „In der Regel weiß man morgens noch nicht, was der Tag bringt. Wir haben viele Notfälle, gerade in der Erntezeit müssen wir rund um die Uhr erreichbar sein!“ Als Landwirt weiß Jens Damm selbst die gute Arbeit und hohe Flexibilität der Landtechnikunternehmen zu schätzen: „In der Erntezeit kann man sich lange Stillstandzeiten nicht leisten.“

Es wird auch für Bunjes Maschinentechnik zunehmend schwieriger, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Eine Rolle spielen dabei unter anderem die fehlenden Mobilitätsmöglichkeiten junger Leute im ländlichen Raum,

Jens Damm kennt dieses Problem aus eigenem Erleben als Ausbilder: „Die Verbesserung der Mobilitätsangebote wird entscheidend sein für die Zukunft unserer Region.“