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NWZonline.de Nachrichten Politik

„Mister Teflon“ schafft Rekord

19.07.2019

Jerusalem Benjamin Netanjahu trägt den Spitznamen „Mister Teflon“. Probleme perlen scheinbar an ihm ab. Der 69-Jährige schafft nun einen Rekord in der Geschichte Israels. Von Samstag an ist er der am längsten amtierende Ministerpräsident seit der Staatsgründung. Mit einer Amtszeit von dann insgesamt 4876 Tagen, mehr als 13 Jahren, überholt er Staatsgründer David Ben Gurion, teilte das Israelische Demokratie-Institut (IDI) mit. Netanjahu war bereits von 1996 bis 1999 Ministerpräsident und ist seit 2009 durchgängig im Amt. Zum Vergleich: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Samstag 4988 Tage im Amt.

Derzeit steht Netanjahu allerdings unter Druck. Nach der vorgezogenen Parlamentswahl im April war er mit der Regierungsbildung gescheitert – trotz einer rechts-religiösen Mehrheit. Er hofft nun auf eine zweite Chance bei der anstehenden Parlamentswahl am 17. September.

Und dann wären da noch die Korruptionsvorwürfe: Israels Generalstaatsanwalt will in drei Fällen Anklage gegen Netanjahu erheben. Es geht um Bestechlichkeit, Untreue und Betrug. Vor einer endgültigen Entscheidung, ob der Regierungschef wirklich vor Gericht muss, hat aber noch eine Anhörung zu erfolgen. Netanjahu weist alle Vorwürfe zurück. Er sieht sich und seine Familie als Opfer einer Hexenjagd. Netanjahu ist zum dritten Mal verheiratet und hat drei Kinder.

Der bisherige Rekordhalter, Israels erster Ministerpräsident David Ben Gurion (1886-1973), wird als „Vater der Nation“ verehrt. Der charismatische Staatsgründer, der von 1948 bis 1953 und von 1955 bis 1963 regierte, hatte einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung des Landes. Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 ausgerufen. Ben Gurion verlas damals in Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung. Ab 1953 lebte er aus ideologischen Gründen in einer bescheidenen Holzhütte im Kibbuz Sde Boker in der Negev-Wüste. Dort liegt er auch gemeinsam mit seiner Frau Paula begraben.

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