Ahlhorn - An der Ecke Westerholtkamp/Zum Sportzentrum hat sich die SPD-Fraktion im Großenkneter Gemeinderat jetzt mit Bürgermeister Thorsten Schmidtke und Erstem Gemeinderat Klaus Bigalke getroffen. Der Grund: sich vor Ort ein genaueres Bild über die Planungen für den Neubau einer Sporthalle in Verbindung mit dem Gelände des Schulzentrums in Ahlhorn zu machen.
Wie berichtet, hat es jüngst in einer gemeinsamen Sitzung zweier Fachausschüsse ein einmütiges Votum für den Neubau einer Sporthalle gegeben auf einer Teilfläche der ehemaligen Hofstelle Grannemann.
Direkt beim Ortstermin kam der SPD die Idee, den Rasenplatz auf dem Schulsportgelände durch Kunstrasen zu erneuern. „Der Platz wird neben dem Schulsport auch durch den ASV als Trainingsplatz genutzt“, so Fraktionschef Hartmut Giese. Mit einem Kunstrasen lassen sich nach Meinung der SPD die Kosten der Platzpflege deutlich reduzieren.
Bürgermeister Thorsten Schmidtke dazu spontan: „Das ist ein sehr guter Vorschlag, der langfristig eine Investition in die Zukunft bedeutet. Wir sollten diese Idee aufgreifen!“ Er ließ aber auch ein „Aber“ folgen: Der Kauf des Feuerwehrhauses Ahlhorn und die Erweiterungsbauten für das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium haben Vorrang, sagte er mit Blick auf die begrenzten finanziellen Möglichkeiten. Die SPD-Fraktion sieht die Kunstrasenidee als mittelfristige Option an und verspricht sich eine weitere Steigerung der Attraktivität des Schulstandorts Ahlhorn davon.
Grundsätzlich begrüßte die SPD-Fraktion die Pläne, die neue Halle angrenzend ans Gymnasium und die Graf Zeppelin-Schule zu bauen. „Wir wollen, dass mit der zusätzlichen Hallenkapazität auch neuer Raum für den Schulsport und für Zwecke einer Mensa sowie für den praktischen Musikunterricht und darstellendes Spiel entsteht“, so Giese. Diese Zielsetzung war auch Konsens in bei der Beratung im Doppel-Ausschuss gewesen.
