Jever - Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers und sein Team blicken auf ein „sehr intensives Jahr“ zurück: „Wir haben eine ganze Menge großer Aufgaben bewältigt“, ist Albers rückblickend zufrieden.
Vor allem freut er sich darüber, dass entgegen der Prognose des Demografiechecks die Einwohnerzahl Jevers stetig wächst. Vor knapp zehn Jahren war per Demografiecheck prognostiziert worden, dass die jeversche Einwohnerzahl bis 2030 deutlich sinkt. Diese statistischen Ableitungen sorgten seitdem für viele „Demografie-Projekte“, bisher zeichnet sich nicht ab, dass sie überhaupt zutreffen.
Dass Jever nicht schrumpft, zeigt sich an der regen Bautätigkeit: Die Neubaugebiete Normannenviertel und Voßhörn in Moorwarfen waren ruckzuck voll, mittlerweile hat die Stadt neues Bauland gekauft und wird sich weiter vergrößern. Und auch an den neuen Kindergärten und Krippen zeigt sich, dass die Stadt nicht überaltert: Statt der erwarteten Verkleinerung des Betreuungsangebots wurde es stetig ausgebaut – so bekam der Kindergarten Moorwarfen einen Anbau, an der Schützenhofstraße wurde eine neue Krippe gebaut und 2019 entsteht am Schurfenser Weg ein weiterer großer Kindergarten mit vier Gruppen.
„Insgesamt haben wir in diesem Jahr viel für die Entwicklung der Stadt angeschoben und fortgesetzt“, sagt Albers. Auch 2019 gilt es, den aus dem Leitbild entwickelten Masterplan weiter umzusetzen. „Schön ist, dass Rat und Verwaltung dabei an einem Strang ziehen“, betont der Bürgermeister.
Auch die Jeveraner dürfen dabei mitreden: Die institutionalisierte Bürgerbeteiligung ist in der Entwicklung – sie soll dazu führen, dass das Miteinander von Verwaltung, Politik und Bürgerschaft besser und ganz selbstverständlich funktioniert.
