JEVER - Dem Bau des Altstadtquartiers in Jever steht nun nichts mehr im Wege. Nach dem Umzug der Spielhalle an den Kirchplatz kann nun auch das letzte Gebäude auf dem Baugrundstück zwischen St.-Annen-Straße und Großer Wasserpfortstraße abgerissen werden. Am Mittwoch wurde das Gebäude für den Abriss vorbereitet, an diesem Donnerstag rückt der Bagger an.

Wie berichtet, war es zu Verzögerungen gekommen, weil sich der Pächter und die Stadt nicht über die Aufhebung des Mietvertrags einigen konnten. Wie teuer die Stadt der Umzug der Spielhalle zu stehen kam, ist unbekannt.

Nach Angaben des Altstadtquartier-Investors Dr. Karl Harms soll möglichst noch in diesem Jahr die Tiefgarage gebaut werden. Dabei werde auch eine Verbindung zum bestehenden Parkhaus hergestellt.

Im kommenden Jahr beginnen dann die Hochbauarbeiten für die 17 Eigentumswohnungen in den Stadtvillen und für den benachbarten großen Komplex mit 31 Seniorenwohnungen und einem Einkaufsmarkt.