Hude - 3805 Stimmen für Holger Lebedinzew, 2053 Stimmen für Uta Rose und 2004 Stimmen für Frank Müller lautete das vorläufige Endergebnis bei der Bürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag in Hude.
Nach der Überprüfung der Auszählungsergebnisse gibt es nur geringfügige Verschiebungen, wie Gemeindewahlleiter Wolfgang Martens am Mittwochabend bei der Sitzung des Wahlausschusses feststellte: Bei Holger Lebedinzew sind es jetzt 3807 Stimmen und 48,39 Prozent, bei Uta Rose sind es ebenfalls zwei Stimmen mehr. Bei ihr sind es jetzt 2055 Kreuze die zählen, was 26,12 Prozent entspricht. Bei Frank Müller sind es auch nach der Überprüfung weiterhin 2004 Stimmen (25,47 Prozent). Der Wahlausschuss hat das Ergebnis offiziell festgestellt und auch darüber befunden, dass es eine Stichwahl geben wird.
Diese ist vom Gesetzgeber so vorgesehen, wenn keiner der Bewerber im 1. Durchgang mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Das wären am Sonntag 3934 gewesen, wie Wolfgang Martens erklärte. Spitzenreiter Holger Lebedinzew fehlten also nur 127 Stimmen.
Die parteilosen Kandidaten Lebedinzew und Rose werden sich nun am Sonntag, 15. Juni, erneut dem Votum der Wähler stellen, während Frank Müller nicht mehr dabei ist.
Am Abend des 15. Juni werden die Huder dann endlich wissen, wer die Nachfolge von Bürgermeister Axel Jahnz antritt. Offizieller Dienstbeginn ist am 1. November 2014.
