Das abschließende Abendmahl beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden soll trotz der knapp 100 000 erwarteten Teilnehmer feierlich werden. „Das ist organisatorisch der schwerste Gottesdienst, der jemals in Deutschland gefeiert wurde“, sagt Joachim Lenz. Aber es werde wohl auch „der tollste“.

Der 50-jährige Pastor ist einer von sechs hauptamtlichen Theologen bei dem Deutschen Evangelischen Kirchentag mit Sitz in Fulda. Vor seiner Berufung zum Kirchentagspastor 2008 betreute der mit einer Pfarrerin verheiratete Vater von vier Kindern Gemeinden in Enkirch und Starkenburg an der Mosel.

Lenz studierte Theologie in Wuppertal sowie in Bonn und Tübingen. Nach Tätigkeiten an der Hochschule und im Gemeindedienst zwischen 1988 und 1995 war er zwei Jahre Theologischer Referent im rheinischen Landeskirchenamt.