Immer wieder mahnt Bayerns evangelischer Landesbischof Johannes Friedrich bei den katholischen Glaubensbrüdern Fortschritte in der Ökumene an. Und der 57-Jährige, der am Montag an die Spitze der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) gewählt wurde, zeigt dabei keine Scheu vor klaren Worten. Dabei hatte der am 20. Juni 1948 in Gadderbaum (NRW) geborene Friedrich bei seiner Wahl zum bayerischen Landesbischof im Frühjahr 1999 betont, er wolle vor allem ein „Brückenbauer“ sein. Friedrich, Vater von zwei erwachsenen Töchtern, hat sich immer wieder auch in politische Themen eingemischt – von der Ablehnung der Irakkrieges bis zur Verteidigung des Asylrechtes.
Studiert hat Friedrich in Erlangen und Tübingen, war dann Pfarrer in Nürnberg, evangelischer Probst in Jerusalem (1985 bis 1991) und Stadtdekan in Nürnberg.
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